In der Nacht zum Mittwoch ist es am Bahnhof Rastatt zu einem Übergriff gekommen, bei dem ein 19-jähriger Mann von vier unbekannten Männern angegriffen wurde. Wie die Polizei mitteilte, soll der Übergriff auf die politischen Symbole an seinem Rucksack zurückzuführen sein.
Die Auseinandersetzung begann bereits in der Regionalbahn RE7, die von Karlsruhe nach Rastatt unterwegs war. Kurz nach Mitternacht am Dienstag, 14. Juli 2026, soll der 19-Jährige dort von der Gruppe verbal belästigt worden sein. Am Bahnhof Rastatt selbst eskalierte die Situation: Die vier Männer verfolgten den Heranwachsenden und hielten ihn am Rucksack fest. Dabei rissen sie ihm eines seiner kommunistischen politischen Symbole ab.
Der Angegriffene blieb bei dem Vorfall unverletzt. Er verständigte die Polizei später von zu Hause aus.
Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen und fahndet nach den vier Tätern. Sie werden wie folgt beschrieben: männlich, zwischen 18 und 22 Jahren alt. Zwei der Verdächtigen sollen etwa 190 Zentimeter groß sein. Alle vier haben einen hellen Hauttyp, sind dunkel gekleidet und tragen kurz geschorene Haare. Die Männer sprachen während des Vorfalls in russischer und deutscher Sprache.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Übergriff beobachtet haben oder Angaben zu den mutmaßlichen Tätern machen können, sich unter der Telefonnummer 0781 21-2820 bei den Ermittlern zu melden.