Verbraucherschützer lehnen Tankrabatt ab – Gezielte Hilfen für Bedürftige gefordert

(Symbolbild)

Angesichts der explodierenden Energiekosten sprechen sich Verbraucherschützer gegen einen neuen Tankrabatt aus. Stattdessen fordern sie gezielt ausgerichtete Unterstützung für Haushalte, die finanzielle Schwierigkeiten haben.

«Verbraucher leiden nun schon seit mehreren Monaten in verschiedenen Lebensbereichen unter hohen Preisen», sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes (VZBV), in einem Interview mit der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Ein alleiniger Fokus auf Entlastungen bei den Spritpreisen darf darauf nicht die Antwort sein.» Notwendig seien Hilfsmaßnahmen speziell für Menschen, die die enormen Energiekosten kaum noch verkraften können.

Pop fordert von der Bundesregierung zudem, die Entwicklung der Lebenshaltungskosten langfristig und umfassend zu analysieren. Das knappe Angebot von Öl und Gas auf den Weltmärkten könne schnell zu weiteren Preissprüngen bei Lebensmitteln und beim Heizen führen, warnte die Verbandschefin. Sie plädiert deshalb dringend für mehr Preistransparenz im Lebensmittelhandel und eine krisensichere Gestaltung der Energieversorgung.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte zuvor angekündigt, Autofahrer zu entlasten. Wegen der Rekordpreise für Diesel und Benzin habe für viele Pendler eine Belastungsgrenze das Maß überschritten. «Ich bin der Meinung, dass wir handeln müssen», sagte Merz am Dienstag. Welche konkreten Maßnahmen die Regierung ergreift, steht noch nicht fest. «Sie können aber davon ausgehen, dass wir sehr bald einen Vorschlag dazu vorlegen werden», kündigte der Kanzler an. Die Bundesregierung koordiniere sich dazu mit den Bundesländern.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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