EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hält unbeirrt an den europäischen Klimazielen fest. In ihrer Rede zur Lage der Union am Mittwoch im EU-Parlament in Straßburg verteidigte sie die ehrgeizigen Pläne nachdrücklich: „Der Wandel ist komplex, und wir werden uns im Laufe der Zeit anpassen und dazulernen müssen. Aber es besteht kein Zweifel: Europa kann, muss und wird den Kurs in Richtung unserer Klimaziele beibehalten.“
Parallel zu diesem Bekenntnis fordert von der Leyen die Mitgliedstaaten auf, ihre Vorbereitungen auf extreme Wetterereignisse erheblich zu verstärken. Der Hintergrund: Der vergangene Sommer war in ganz Europa von extremen Hitzewellen und Waldbränden geprägt. Die Kommissionspräsidentin sieht darin ein Signal für notwendige Maßnahmen.
Ein zentrales Problem sieht von der Leyen beim Versicherungsschutz gegen Klimaschäden. Derzeit sind in Europa nur etwa 25 Prozent der Katastrophenschäden durch private Versicherungen abgedeckt. Das bedeutet: Die nationalen Haushalte müssen viel zu oft als Versicherer letzter Instanz einspringen und die Lasten tragen. Um diese Versicherungslücke zu schließen, wird die Kommission eine Klimaversicherungsallianz einrichten.
Darüber hinaus kündigte von der Leyen an, einen europäischen Hitzewellenplan und eine europäische Wasserinitiative vorzustellen. Mit diesen Maßnahmen soll die Widerstandsfähigkeit der EU gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels erhöht werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
Autor: dts Nachrichtenagentur