Am Dienstagabend musste wegen eines verdächtigen Gegenstands ein ICE am Hauptbahnhof Ulm geräumt und Teile des Bahnhofs gesperrt werden. Bei dem Gegenstand handelte es sich um einen ausgelaufenen Benzinkanister.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn entdeckten gegen 16:45 Uhr in dem ICE 514 auf der Strecke von München nach Hamburg-Altona einen verdächtigen Gegenstand, der nach Benzin roch. Sie informierten sofort die Bundespolizei.
Nachdem Polizisten den Gegenstand am Hauptbahnhof Ulm in Augenschein genommen hatten, räumten sie den gesamten ICE und sperrten mehrere Bahnsteige ab. Der betroffene Zug wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen zum Bahnhof Beimerstetten gefahren. Dadurch konnten die Sperrungen am Hauptbahnhof Ulm bereits kurz nach 18 Uhr wieder aufgehoben werden.
Spezialkräfte der Bundespolizei identifizierten den Gegenstand als verpackten und ausgelaufenen Benzinkanister. Eine Gefahr für Reisende bestand zu keinem Zeitpunkt.
Durch die polizeilichen Maßnahmen erhielten zehn Züge insgesamt 432 Minuten Verspätung. Ein weiterer Zug musste umgeleitet werden.
Warum der Kanister im Zug abgestellt wurde, ermittelt die Bundespolizei noch.