Verfolgungsfahrt endet im Unfall – drei Jugendliche in Duisburg gestellt

(Symbolbild)

Eine Verfolgungsfahrt von Kleve bis nach Duisburg endete in der Nacht zum Donnerstag mit einem Unfall an einem Stromverteilerkasten. Drei tatverdächtige Jugendliche im Alter von 14, 16 und 17 Jahren aus Dortmund wurden später in einem leerstehenden Gebäude gefunden und festgenommen.

Alles begann mit einer Verkehrskontrolle: Polizisten der Polizei Kleve wollten in Issum-Sevelen einen Pkw der Marke Lada anhalten. Sie hatten festgestellt, dass die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen und fuhr davon – mit überhöhter Geschwindigkeit, ohne Licht und bei roten Ampeln. Dabei gefährdete er andere Verkehrsteilnehmer.

Gegen 1:45 Uhr entdeckten Polizisten das Auto verunfallt an der Hochfeldstraße in Duisburg. Es war gegen einen Stromverteilerkasten geprallt, der vollständig aus seiner Verankerung gerissen wurde. Die Insassen waren bereits geflüchtet, der Zündschlüssel steckte noch im Wagen. Eine Zeugin hatte beobachtet, wie vier Jugendliche vom Unfallort wegliefen.

Zu der Fahndung rückten Einsatzkräfte der Polizei Kleve, der Polizei Duisburg und der Autobahnpolizei aus. Auch ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund waren im Einsatz. Gegen 3:20 Uhr hörten Beamte verdächtige Geräusche aus einem leerstehenden Gebäude an der Wörthstraße. Der Polizeihund spürte drei junge Männer in einem Toilettenraum auf und schlug lautstark vor den Kabinen an. Die Jugendlichen öffneten schließlich die Türen und wurden von den Einsatzkräften festgenommen.

Nach den polizeilichen Maßnahmen brachten die Beamten das Trio zur Wache. Da die Erziehungsberechtigten nicht bereit waren, die Station aufzusuchen, übergaben die Einsatzkräfte die Jugendlichen dem Jugendamt. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Kleve hat die Ermittlungen übernommen. Noch ungeklärt sind: wer das Auto fuhr, wem der Wagen gehört und woher die gestohlenen Kennzeichen stammen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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