In Hamburg-Bahrenfeld ist ein 42-jähriger Fahrradfahrer am Montagabend schwer verletzt worden, nachdem ihn ein Auto auf einer Verkehrsinsel erfasst hat. Das Fahrzeug war in eine Verfolgungsjagd mit der Polizei verwickelt.
Gegen 18.45 Uhr meldete eine Autofahrerin der Polizei Schleswig-Holstein, dass vier Personen, die nach ihrem Eindruck berauscht wirkten, in Norderstedt in einen Audi Kombi gestiegen waren. Der Wagen fuhr zur A7 und anschließend in Richtung Hamburg. An der Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen Nord stellte eine Funkstreifenwagenbesatzung der Schleswig-Holsteinischen Polizei das Fahrzeug fest.
Der Fahrer reagierte nicht auf die Anhaltesignale und beschleunigte das Auto. Mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit fuhr er weiter südwärts, verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Hamburg-Volkspark und bog anschließend in die Schnackenburgallee Richtung Stresemannstraße ab. Die Polizei Schleswig-Holstein verfolgte den Wagen und forderte Unterstützung der Hamburger Polizei an. Auch der Polizeihubschrauber „Libelle“ war im Einsatz.
An der Kreuzung Bornkampsweg/Holstenkamp verlor der Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Audi geriet ins Schleudern und überfuhr eine Verkehrsinsel, auf der der 42-jährige Fahrradfahrer wartete. Dieser wurde von dem Auto erfasst und erlitt zunächst lebensgefährliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn unter Begleitung eines Notarztes ins Krankenhaus, wo sein Zustand inzwischen stabilisiert werden konnte.
Der 38-jährige polnische Fahrer des Audi, der selbst unverletzt blieb, wurde von Polizistinnen und Polizisten vorläufig festgenommen. Es besteht der Verdacht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und sein Auto unter Drogeneinfluss fuhr. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam er in das Untersuchungsgefängnis Hamburg. Ein Haftbefehl steht noch aus.
Der Audi Kombi war nach dem Unfall so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrtüchtig ist. Die drei weiteren Insassen blieben unverletzt. Die Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 22) führt die weitere Ermittlung.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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