Das Polizeipräsidium Unterfranken hat bei seiner ersten Aktionswoche zur Verkehrssicherheit knapp 1.000 Verstöße festgestellt. In der Woche vom 8. bis 12. Juni 2026 waren rund 500 Polizistinnen und Polizisten im gesamten Zuständigkeitsbereich im Einsatz und führten hunderte Kontrollen durch.
Die meisten Verstöße stellten die Beamten im Bereich der Ablenkung fest – 360 Verkehrsteilnehmer wurden dabei erwischt, wie sie etwa ihr Handy am Steuer nutzten. Über 260 Fahrer waren zu schnell unterwegs, in über 180 Fällen war die Insassensicherung mangelhaft. Außerdem registrierte die Polizei über 50 Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen sowie knapp 60 Beanstandungen im Bereich Schwerlastverkehr.
Ziel der Aktion war es nach Angaben der Polizei nicht, möglichst viele Verstöße festzustellen, sondern möglichst viele Menschen zu erreichen und für regelkonformes Verhalten zu sensibilisieren. Im Fokus standen die Gefahren durch Ablenkung, fehlende oder falsche Insassensicherung, überhöhte Geschwindigkeit sowie Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr.
Das Polizeipräsidium will diesen Ansatz auch künftig fortführen und Verkehrssicherheit als gemeinsame Aufgabe von Polizei und Gesellschaft verstehen. Durch sichtbare Präsenz, transparente Kommunikation und den kontinuierlichen Dialog mit den Verkehrsteilnehmern soll das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme weiter gestärkt werden. Langfristig soll so nicht nur die Zahl schwerer Verkehrsunfälle gesenkt, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung in eine bürgernahe Polizei gefestigt werden.