Videoüberwachung an Dortmunder Münsterstraße zeigt Wirkung – Straftaten deutlich zurückgegangen

(Symbolbild)

Die Videoüberwachung an der Münsterstraße in Dortmund wird um ein weiteres Jahr verlängert. Die Polizei verzeichnet seit der Einführung der Kameras einen deutlichen Rückgang der Straftaten von 385 auf 223 Delikte.

Bereits seit dem 31. Mai 2021 sind die Kameras im Bereich der Münsterstraße in Betrieb – jedoch nicht rund um die Uhr, sondern nur zu den Uhrzeiten, an denen üblicherweise Straftaten passieren. Nach einem anfänglichen Anstieg im ersten Jahr registriert die Polizei seit 2022 einen konstanten Rückgang der Kriminalität.

Die Zahlen belegen die Wirksamkeit der Maßnahme: Von 385 Delikten im Zeitraum vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023 sank die Zahl auf 223 festgestellte Straftaten zwischen dem 1. Mai 2025 und 30. April 2026. Besonders deutlich war der Rückgang bei Eigentumsdelikten – von 233 auf 130 Taten.

Für die Videobeobachtung wendete die Polizei annähernd 2700 Personalstunden auf – sowohl für die Live-Beobachtung am Monitor als auch für die Auswertung gesicherter Aufnahmen.

Behördenleiter-Vertreter Achim Stankowitz begründete die Verlängerung: „Die Videobeobachtung ist ein wichtiger Baustein in unserer Sicherheitskonzeption. Wir haben so die Möglichkeit in ausgewählten Bereichen schnell auf sich entwickelnde Situationen sehr kleinteilig zu reagieren.“ Die Videoüberwachung wirke besonders effektiv im Zusammenspiel mit strategischer Fahndung, verdachtsunabhängigen Kontrollen und verstärkter Polizeipräsenz, wie sie regelmäßig bei den PK Fokus Maßnahmen in der Dortmunder Innenstadt eingesetzt werde.

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