Volksverhetzung, Fahrradunfälle und bewaffneter Raub: Münchens Polizeiwoche

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In der Woche vom 8. bis 10. August 2026 verzeichnete die Münchner Polizei mehrere schwerwiegende Vorfälle, darunter ein staatsschutzrelevantes Delikt, zwei Verkehrsunfälle mit Fahrradbeteiligung sowie einen bewaffneten Raub auf einen Motorroller-Verkäufer.

Volksverhetzung und Bedrohung am Sendlinger-Tor-Platz

Am Samstagmorgen, 8. August, um 04:30 Uhr, kam es am Sendlinger-Tor-Platz zu einem staatsschutzrelevanten Vorfall. Ein 28-jähriger Somalier beleidigte eine Personengruppe aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes und ihrer vermeintlich sexuellen Orientierung. Ein 35-jähriger Deutscher versuchte daraufhin, die Situation zu beruhigen. Der 28-Jährige beleidigte darauf auch ihn und bedrohte ihn mit einer Glasflasche. Der Mann rief die Polizei.

Die eintreffenden Beamten nahmen den Tatverdächtigen fest. Er wurde wegen Volksverhetzung und Bedrohung angezeigt und in Sicherheitsgewahrsam genommen. Das Kriminalfachdezernat 4 übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Schwerer Fahrradunfall durch abbiegendes Kleinkraftrad

Am Montag, 10. August, gegen 16:35 Uhr, ereignete sich in Laim ein Unfall zwischen einem Kleinkraftrad und einem Fahrrad. Ein 76-jähriger Deutscher fuhr die Landsberger Straße mit seinem Egret GTs und wollte nach rechts in die Barthstraße abbiegen. Gleichzeitig fuhr ein 28-jähriger Deutscher auf dem Radweg der Landsberger Straße und wollte die Kreuzung geradeaus passieren.

an der Kreuzung kollidierten die beiden Fahrzeuge. Der Radfahrer stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. Der Fahrer des Kleinkraftrads blieb unverletzt.

Ein Alkoholtest zeigte, dass der 76-Jährige getrunken hatte. Die Polizei führte eine Blutentnahme durch und beschlagnahmte seinen Führerschein. Er wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Die Münchner Verkehrspolizei führt die Ermittlungen.

Unfall zwischen Polizeiauto und Fahrradfahrerin

Am Montag, 10. August, gegen 17:45 Uhr, kam es in Neuhausen-Nymphenburg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Polizeiwagen und einem Fahrrad. Zwei Polizeibeamte fuhren auf der Nymphenburger Straße vom Rotkreuzplatz kommend. An der Kreuzung zur Landshuter Allee bogen sie mit Blaulicht nach links ab.

Eine 48-jährige Deutsche fuhr zur gleichen Zeit auf der Radfurt der Nymphenburger Straße in die entgegengesetzte Richtung und wollte die Landshuter Allee geradeaus überqueren. Es kam zur Kollision. Die Frau stürzte und wurde verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Das Fahrrad und das Polizeiauto erlitten nur leichte Schäden.

Die Münchner Verkehrspolizei bittet um Hinweise zum Unfallablauf, besonders zu den Ampelphasen beider Fahrzeuge. Zeugen sollen sich beim Unfallkommando unter (089) 6216-3322 melden.

Versuchter Fahrraddiebstahl in Trudering-Riem

Am Montag, 10. August, gegen 12:35 Uhr, beobachtete ein Passant einen Mann an einem Fahrradständer in der Salzmesserstraße. Der Mann suchte nach unversperrten Fahrrädern und nahm eines an sich. Der Passant sprach ihn an und rief die Polizei.

Die Beamten nahmen einen 64-Jährigen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit fest. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Der Mann wurde wegen versuchten Diebstahls angezeigt und danach entlassen. Die Polizeiinspektion 25 führt die Ermittlungen.

Einbruch in Apotheke mit Bargeld und Medikamenten

Im Zeitraum von Samstag, 8. August, 13:00 Uhr, bis Montag, 10. August, 08:00 Uhr, brachen Unbekannte gewaltsam in eine Apotheke in der Agnes-Bernauer-Straße in Laim ein. Sie stahlen Bargeld und Arzneimittel im niedrigen vierstelligen Bereich.

Eine Mitarbeiterin entdeckte den Einbruch am Montagmorgen und verständigte die Polizei. Die Münchner Kriminalpolizei sicherte Spuren. Das Kommissariat 52 ermittelt. Zeugen sollen sich unter (089) 2910-0 oder bei einer beliebigen Polizeidienststelle melden, falls sie in der Agnes-Bernauer-Straße, von-der-Pfordten-Straße oder Vohburger Straße etwas Verdächtiges beobachtet haben.

Bewaffneter Raub auf Motorroller-Verkäufer

Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich am Mittwoch, 5. August, gegen 19:00 Uhr, in Bogenhausen. Ein 33-jähriger Italiener vereinbarte über eine Internetplattform einen Besichtigungstermin für den Verkauf eines Yamaha-Motorrollers YP125RA SP (grau, etwa fünf Jahre alt).

Zwei Männer erschienen zum Termin. Während einer eine Probefahrt machte, sprühte der andere, ein 18-jähriger Deutscher, dem Verkäufer ohne Vorwarnung Pfefferspray ins Gesicht und rannte weg. Der 33-Jährige verfolgte ihn bis zum Prinzregentenplatz, wo ein Passant die Polizei rief.

Die Beamten nahmen den 18-Jährigen am U-Bahnhof Prinzregentenplatz fest. Der zweite Täter kehrte von der Probefahrt nicht zurück und entwendete den Motorroller. Die Fahndung erbrachte bislang keine Ergebnisse. Der Verkäufer erlitt durch das Pfefferspray Verletzungen und wurde medizinisch versorgt. Der 18-Jährige wurde in die Polizeihaftanstalt gebracht und am nächsten Tag entlassen.

Der zweite Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, 18–25 Jahre alt, etwa 190 Zentimeter groß, schwarze Haare, Schnauzbart, südeuropäisches Aussehen. Er trug zum Tatzeitpunkt ein weißes T-Shirt, eine kurze dunkle Hose und weiße Sportschuhe.

Das Kommissariat 21 ermittelt. Zeugen, die in Bogenhausen in der Barbarossastraße, Prinzregentenstraße oder Einsteinstraße etwas beobachtet haben, können Hinweise an (089) 2910-0 geben.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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