Weltkriegsgranate am Rhein erfolgreich gesprengt

(Symbolbild)

Eine Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Sonntag am Rheinufer bei Lorch erfolgreich gesprengt worden. Ein Passant hatte den Fund am Samstag gegen 15:30 Uhr gemeldet. Die Wasserschutzpolizei Rüdesheim sicherte die Fundstelle, bis Experten des Kampfmittelräumdienstes des Regierungspräsidium Darmstadt eintrafen.

Die Fachleute identifizierten das Geschoss als scharfe Sprenggranate mit einem Kaliber von 8,8 Zentimetern. Weil es bereits dunkel wurde, verlegten die Einsatzkräfte die Sprengung auf den nächsten Tag. Die Wasserschutzpolizei Wiesbaden übernahm die Sicherung der Fundstelle über Nacht.

Am Sonntag brachte der Kampfmittelräumdienst die Granate auf das Lorcher Werth, eine Rheininsel auf Höhe von Lorch. Dadurch sollten mögliche Gefahren bei der Sprengung minimiert werden. Nach einer Rundfunkwarnmeldung erfolgte gegen 9 Uhr der erste Sprengversuch. Dabei sperrten die Behörden vorübergehend die B42 und verhängten eine Schifffahrtssperre im gefährdeten Bereich. Die Granate wurde durch diesen Versuch allerdings nicht vollständig zerstört.

Ein zweiter Sprengversuch gegen 9:45 Uhr gelang. Danach konnten alle Sperr- und Sicherungsmaßnahmen aufgehoben werden. Bei dem Einsatz kam es zu keinen Verletzten und keinem Sachschaden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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