Baden-Württemberg erlebt diesen Sonntag, den 28. Juni, einen klassischen Hochsommertag: Bei einem stabilen Luftdruck von 1016 hPa klettern die Temperaturen von angenehmen 24 Grad in der Früh auf heiße 36 Grad am Nachmittag. Der Himmel zeigt sich bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 43 Prozent überwiegend heiter, und die Sonne scheint beeindruckende 11,5 Stunden lang vom Himmel. Regen ist heute praktisch ausgeschlossen — die Wahrscheinlichkeit liegt bei maximal 10 Prozent, die Niederschlagsmenge bei 0 mm. Ein leichter Wind weht mit bis zu 18 km/h, einzelne Böen erreichen 30 km/h, sorgen aber eher für angenehme Erfrischung als für Störungen. Mit einer Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 38 Prozent bleibt die Hitze noch gut erträglich — es ist ein trockener, nicht drückender Sommertag. Die Sichtweite von 51 Kilometern und ein Taupunkt von knapp 15 Grad unterstreichen die ungewöhnlich klare, trockene Luft über dem Südwesten.
Am Montag, dem 29. Juni, verabschiedet sich die große Hitze vorerst: Die Temperaturen fallen spürbar auf maximal 26 Grad, der Tiefstwert liegt bei 20 Grad. Gleichzeitig zieht eine dichte Wolkendecke auf — die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 91 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf knapp 5 Stunden. Der Luftdruck legt auf 1021 hPa zu, was auf eine sich festigende, aber trübere Hochdrucklage hindeutet. Mit 0,7 mm ist allenfalls geringfügiger Niederschlag möglich, die Regenwahrscheinlichkeit bleibt bei moderaten 23 Prozent. Der Wind beruhigt sich auf bis zu 13 km/h, Böen erreichen höchstens 26 km/h. Auffällig ist der gestiegene Taupunkt von 18,5 Grad — die Luft wird feuchter und die Sichtweite sinkt auf 32 Kilometer. Insgesamt ein deutlich gedämpfterer Tag nach dem sommerlichen Sonntag.
Dienstag und Mittwoch bringen wechselhafte Verhältnisse in den Südwesten. Am Dienstag, dem 30. Juni, erwärmt es sich tagsüber wieder auf bis zu 28 Grad, die Nacht bleibt mit 18 Grad mild. Die Bewölkung liegt im Tagesdurchschnitt bei 75 Prozent, immerhin 7,7 Stunden Sonnenschein sind möglich. Der Luftdruck hält sich stabil bei 1021 hPa, doch die geringe Sichtweite von 26 Kilometern und ein Taupunkt von 18 Grad deuten auf feuchte, diesige Luft hin. Bis zu 1,3 mm Niederschlag sind bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 19 Prozent möglich. Am Mittwoch, dem 1. Juli, trübt sich das Bild dann deutlich ein: Die Temperaturen erreichen kaum mehr als 20 Grad, die Sonne zeigt sich überhaupt nicht, und bei einer Bewölkung von 84 Prozent sowie 0,8 mm Niederschlag dominiert grauer Regen das Geschehen. Die Sichtweite sinkt auf nur noch 17 Kilometer, der Wind weht mit bis zu 4 km/h ausgesprochen schwach.
Der heutige Sonntag ist gemacht für Ausflüge ins Freie — wer Seen, Biergärten oder Wanderwege plant, sollte jetzt zugreifen. Bei 36 Grad und mehr als elf Stunden direkter Sonneneinstrahlung ist konsequenter Sonnenschutz unverzichtbar: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Kopfbedeckung und ausreichend Wasser gehören unbedingt dazu. Ab Montag empfiehlt sich eine leichte Jacke für den Abend, und wer sensibel auf schwüle Luft reagiert, sollte den gestiegenen Taupunkt im Blick behalten. Zum Wochenbeginn reicht ein leichtes Hemd tagsüber, für Mittwoch sollte jedoch ein wasserdichtes Oberteil ins Gepäck — der erste Regentag des Kurzausblicks kündigt sich an.
