Das Wetter in Brandenburg: Hochsommer mit bis zu 38 Grad und fast 12 Stunden Sonne

Brandenburg erlebt an diesem Sonntag, dem 28. Juni, einen waschechten Hochsommertag. Das Thermometer klettert von einem morgendlichen Minimum von 22 Grad auf ein Tageshöchstwert von 38 Grad — Hitzewarnungen sind nicht ausgeschlossen. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 59 Prozent scheint die Sonne dennoch beeindruckende 11,8 Stunden lang, der Luftdruck liegt stabil bei 1015 hPa. Regen ist heute praktisch kein Thema: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal 4 Prozent, und die gemessene Menge von 0,9 mm dürfte allenfalls auf vereinzelte, kaum spürbare Schauer entfallen. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h und erreicht in Böen 35 km/h — damit bleibt er angenehm, kann aber an exponierten Stellen spürbar werden. Die Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 64 Prozent sorgt in Kombination mit dem Taupunkt von 18,7 Grad dafür, dass sich die Hitze schwül und drückend anfühlt — ein Wert, der für Brandenburg bemerkenswert hoch ist und die gefühlte Temperatur noch einmal deutlich nach oben treibt.

Der Montag bringt eine merkliche Abkühlung: Die Höchsttemperatur fällt auf 26 Grad, das Minimum liegt bei 20 Grad — also rund 12 Grad kühler als heute. Gleichzeitig zieht mehr Bewölkung auf, die im Tagesdurchschnitt 73 Prozent beträgt, und die Sonnenscheindauer schrumpft auf nur noch 3,8 Stunden. Auch die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf bis zu 48 Prozent, die mögliche Niederschlagsmenge liegt bei 4,2 mm — Schauer sind also nicht auszuschließen, aber kein sicherer Begleiter. Der Wind schwächt sich leicht auf 15 km/h ab, Böen erreichen noch bis zu 28 km/h. Der Luftdruck steigt auf 1021 hPa, was auf eine sich stabilisierende Wetterlage hindeutet, während die Sichtweite von 30 km den Tag etwas trüber erscheinen lässt als das heutige klare Hochsommerwetter.

Dienstag und Mittwoch zeigen zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Am Dienstag, dem 30. Juni, kehrt freundlicheres Wetter zurück: Die Temperaturen erreichen bis zu 28 Grad bei einem Tagesminimum von 17 Grad, die Sonne scheint rund 10 Stunden lang, und die Bewölkung bleibt mit 58 Prozent moderat. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf maximal 17 Prozent bei nur 0,5 mm möglichem Regen, der Wind beruhigt sich mit maximal 9 km/h und Böen bis 19 km/h deutlich. Der steigende Luftdruck auf 1022 hPa unterstreicht die vorübergehend stabile Lage. Der Mittwoch, der erste Julitag, schlägt dann wieder eine andere Richtung ein: Bei einem Temperaturmaximum von nur 21 Grad — identisch mit dem Minimum — und keiner Sonnenscheindauer dominieren Wolken mit 63 Prozent Bedeckung den Himmel, und im Tagesverlauf ist Regen möglich (Wahrscheinlichkeit bis 30 Prozent, 0,4 mm). Der Luftdruck liegt bei 1019 hPa, der Wind ist mit Böen bis 17 km/h schwach.

Für den heutigen Sonntag gilt: Sonnenschutz ist absolut unverzichtbar — Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und Kopfbedeckung gehören zwingend dazu. Angesichts der extremen Hitze von bis zu 38 Grad sollten körperlich anstrengende Aktivitäten in die frühen Morgenstunden oder den späten Abend verlegt werden; ausreichend Wasser trinken ist bei dieser Wärme und dem schwülen Empfinden unerlässlich. Für Montag empfiehlt sich ein leichter Schirm oder eine kompakte Regenjacke in der Tasche, da Schauer nicht ganz ausgeschlossen sind. Ab Dienstag darf wieder etwas lockerer geplant werden, ein dünner Pullover für den Abend schadet aber nicht, denn die Tiefstwerte von 17 Grad kündigen bereits kühlere Nächte an.