Brandenburg erlebt am Donnerstag, dem 30. Juli, einen der heißesten Tage des Sommers. Das Thermometer klettert von morgens 16 Grad auf einen Spitzenwert von 38 Grad am Nachmittag — eine Hitze, die spürbar auf die Nieren drückt. Der Himmel zeigt sich dabei mit einer durchschnittlichen Bewölkung von nur 24 Prozent nahezu wolkenlos, was der Sonne satte 12,4 Stunden Scheinzeit beschert. Regen ist praktisch ausgeschlossen: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 17 Prozent, gemessene Regenmengen sind mit 0 mm nicht zu erwarten. Der Wind weht schwach aus wechselnden Richtungen mit bis zu 13 km/h, wobei einzelne Böen auf 28 km/h ansteigen können — eine kleine, kaum spürbare Abkühlung. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesdurchschnitt bei 55 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1014 hPa. Mit einer Sichtweite von durchschnittlich 46 Kilometern und einem Taupunkt von 13,2 Grad bleibt die Luft trotz der Hitze angenehm trocken und nicht drückend schwül.
Freitag bringt deutliche Abkühlung
Der Freitag, der 31. Juli, markiert einen merklichen Temperaturrückgang. Die Höchstwerte sinken auf 30 Grad — immer noch sommerlich warm, aber verglichen mit dem heutigen Extremtag eine spürbare Erleichterung. Die Tiefstwerte liegen bei 19 Grad und damit drei Grad über dem heutigen Morgenminimum. Gleichzeitig zieht deutlich mehr Bewölkung auf: Im Tagesmittel bedecken Wolken rund 71 Prozent des Himmels, was die Sonnenscheindauer auf etwa 7 Stunden halbiert. Regen bleibt dennoch aus — die Niederschlagswahrscheinlichkeit erreicht maximal 18 Prozent bei 0 mm gemessenem Niederschlag. Der Wind lässt mit Geschwindigkeiten von bis zu 9 km/h und Böen bis 20 km/h gegenüber heute nach. Der Luftdruck steigt leicht auf 1016 hPa, die Sichtweite liegt bei durchschnittlich 43 Kilometern. Der Taupunkt klettert auf 16,1 Grad und signalisiert etwas feuchtere Luft als heute.
Wolken dominieren das Wochenende
Das Wochenende präsentiert sich in Brandenburg deutlich gedämpfter als die Hitzetage zuvor. Am Samstag, dem 1. August, erreichen die Temperaturen maximal 25 Grad bei einem Tiefstwert von 18 Grad — angenehm sommerlich, aber weit weg vom Donnerstagsniveau. Die Bewölkung liegt im Schnitt bei 77 Prozent, die Sonne schafft es nur auf rund 5 Stunden. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt leicht auf 23 Prozent an, bleibt aber weiterhin unterhalb der Schwelle für nennenswerten Niederschlag. Böen können bis zu 26 km/h erreichen. Am Sonntag, dem 2. August, pendeln die Temperaturen den ganzen Tag nahe 17 Grad — das Thermometer bewegt sich kaum. Bei einer Bewölkung von 50 Prozent und null Sonnenstunden bleibt es bedeckt, doch auch dann fällt kein Regen: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 1 Prozent. Der Luftdruck steigt weiter auf 1019 hPa, was auf eine sich festigende Hochdrucklage hindeutet. Die Sichtweite beträgt 34 Kilometer.
Hitzeschutz heute ist Pflicht
Wer heute draußen unterwegs ist, sollte sich unbedingt auf die extreme Hitze von bis zu 38 Grad einstellen: Ein hoher Sonnenschutzfaktor, eine Kopfbedeckung und ausreichend Flüssigkeit sind bei 12,4 Stunden direkter Sonneneinstrahlung unverzichtbar. Körperlich anstrengende Aktivitäten sollten besser in die frühen Morgenstunden verlegt werden, solange die Temperaturen noch bei 16 Grad liegen. Wer sportlich im Freien aktiv sein möchte, ist am Freitag oder Samstag besser dran — dann sorgen Temperaturen um 25 bis 30 Grad und mehr Bewölkung für erträglichere Bedingungen. Für das Wochenende empfiehlt sich eine leichte Jacke, insbesondere für den bedeckten und kühlen Sonntag mit konstant 17 Grad. Ein Regenschirm ist in diesen Tagen nicht nötig.
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