Thüringen erlebt an diesem Donnerstag, dem 30. Juli 2026, einen der heißesten Tage des Sommers. Das Thermometer klettert von einem Frühmorgenminimum von 16 Grad auf sommerliche 37 Grad am Nachmittag — ein Temperaturanstieg, der die Region ordentlich ins Schwitzen bringt. Der Himmel präsentiert sich dabei mit einer durchschnittlichen Bewölkung von nur 26 Prozent nahezu wolkenlos, sodass die Sonne satte 11,8 Stunden lang ungehindert scheint. Regen ist kein Thema: Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 15 Prozent, Regen fällt keiner. Der Wind weht schwach bis mäßig mit bis zu 17 km/h, in Böen sind jedoch bis zu 32 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit bleibt mit durchschnittlich 48 Prozent noch im erträglichen Bereich, der Luftdruck liegt stabil bei 1015 hPa. Die Sichtweite von 53 Kilometern und ein Taupunkt von 12,4 Grad unterstreichen die ausgesprochen trockene, hochdruckgeprägte Luft über dem Freistaat.
Freitag bringt Wolken und Abkühlung
Der Freitag, 31. Juli, markiert eine spürbare Abkühlung gegenüber dem Hitzetag davor. Die Höchsttemperatur fällt auf 31 Grad — immer noch warm, aber deutlich erträglicher — bei einem Tagesminimum von 17 Grad. Gleichzeitig zieht es sich merklich zu: Die durchschnittliche Bewölkung steigt auf 67 Prozent, und die Sonnenscheindauer sinkt auf 7,5 Stunden. Ein schwacher Schauer ist nicht völlig auszuschließen, denn die Regenwahrscheinlichkeit erhöht sich auf bis zu 35 Prozent, und die Modelle rechnen mit bis zu 3,6 mm Niederschlag. Der Wind bleibt mit maximal 13 km/h etwas ruhiger als am Vortag, Böen bis 30 km/h sind dennoch möglich. Der Taupunkt steigt auf 15,7 Grad, was die Luft etwas feuchter und schwüler erscheinen lässt. Der Luftdruck verharrt bei stabilen 1015 hPa, die Sichtweite liegt bei 43 Kilometern.
Wochenende wird trüb und deutlich kühler
Das Wochenende bringt eine weitere und deutlichere Abkühlung nach Thüringen. Am Samstag, 1. August, erreicht das Thermometer nur noch 26 Grad bei einer Tiefsttemperatur von 17 Grad. Der Himmel ist mit einer mittleren Bewölkung von 82 Prozent überwiegend bedeckt, die Sonne schafft es nur noch auf 5,5 Stunden. Nennenswerten Regen gibt es trotzdem nicht — die Regenwahrscheinlichkeit bleibt bei maximal 22 Prozent, Niederschlag fällt keiner. Die Sichtweite sinkt auf 30 Kilometer, der Luftdruck steigt leicht auf 1016 hPa, der Taupunkt liegt bei 15,8 Grad. Der Sonntag, 2. August, setzt diesen Trend fort und bringt das bislang ungewöhnlichste Bild der Vorhersage: Tages-Minimum und -Maximum liegen nahezu gleichauf bei 19 Grad, was auf eine dichte, anhaltende Bewölkung von durchschnittlich 66 Prozent hindeutet — die Sonne zeigt sich gar nicht. Wind spielt kaum eine Rolle, er kommt nur mit bis zu 6 km/h auf, Böen erreichen maximal 13 km/h. Der Luftdruck steigt auf 1019 hPa, Regen ist mit 0 Prozent Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Die Hochdrucklage festigt sich, bringt aber Grautöne statt Sonne.
Heute Sonnenschutz, ab Freitag Jacke einpacken
Für den heutigen Donnerstag ist konsequenter Sonnenschutz das Gebot der Stunde: Bei knapp zwölf Stunden direkter Sonneneinstrahlung und bis zu 37 Grad sollten Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser selbstverständlich sein. Outdoor-Aktivitäten legt man besser in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden. Ab Freitag empfiehlt sich eine leichte Jacke für den Abend, denn mit sinkenden Höchsttemperaturen und aufkommender Bewölkung kann es frischer wirken als die Zahlen vermuten lassen. Zum Wochenende sinken die Temperaturen auf sommerlich-moderate 26 Grad am Samstag, weshalb auch eine zweite Schicht Kleidung für unterwegs sinnvoll ist. Ein Schirm schadet am Freitag nicht, auch wenn kräftiger Regen unwahrscheinlich bleibt.
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