Das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Regen und 21 Grad zum Wochenstart

Der erste Oktober zeigt sich in Nordrhein-Westfalen von seiner trüben Seite: Nahezu geschlossene Wolkendecke mit durchschnittlich 98 Prozent Bedeckung und kein einziger Sonnenstrahl lassen kaum Zweifel daran, dass der Herbst angekommen ist. Die Temperaturen erreichen zwischen 16 und 21 Grad zwar noch einmal einen milden Wert, doch ergiebiger Regen mit einer Niederschlagsmenge von 19,5 mm und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 61 Prozent prägt das Bild des Tages. Dazu weht Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h, in Böen sind bis zu 30 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei hohen 88 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1022 Hektopaskal. Dass Taupunkt und Temperatur mit durchschnittlich 17 Grad dicht beieinanderliegen, erklärt die spürbar feuchte, schwüle Luft, die den Donnerstag begleitet.

Freitag bringt Sonne und Drucksprung

Der Freitag markiert einen deutlichen Wetterumschwung: Regen ist kaum noch ein Thema, die maximale Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf gerade einmal 17 Prozent bei einer Niederschlagsmenge von 0 mm. Stattdessen scheint die Sonne rund 5,9 Stunden, die Wolkendecke lichtet sich auf im Mittel 66 Prozent. Die Temperaturen kühlen spürbar ab und bewegen sich zwischen 11 und 19 Grad — damit fällt das Minimum um fünf Grad kühler aus als am Vortag. Der Wind beruhigt sich erheblich auf maximal 7 km/h, Böen erreichen höchstens 13 km/h. Der Luftdruck steigt deutlich auf 1031 Hektopaskal, was den Durchzug eines kräftigen Hochdruckkeils signalisiert. Die Sichtweite beträgt im Mittel 27 Kilometer, der Taupunkt sinkt auf 12,7 Grad — die Luft fühlt sich deutlich angenehmer und trockener an.

Hochdruck schenkt goldenes Oktoberwetter

Das Wochenende steht ganz im Zeichen stabilen Hochdruckwetters. Der Samstag, der Deutsche Einheitstag, präsentiert sich als echter Lichtblick: Bei Temperaturen zwischen 9 und 20 Grad scheint die Sonne beachtliche 8,2 Stunden, die mittlere Bewölkung liegt bei nur 55 Prozent, und die Regenwahrscheinlichkeit beträgt verschwindend geringe 1 Prozent bei 0 mm Niederschlag. Der Wind weht schwach mit bis zu 7 km/h, in Böen maximal 15 km/h, der Luftdruck bleibt mit 1030 Hektopaskal hoch. Die Sichtweite erreicht im Schnitt 38 Kilometer — klassische Herbsttransparenz unter Hochdruck. Der Sonntag bringt bei konstantem Luftdruck von ebenfalls 1030 Hektopaskal und kaum Wind (maximal 4 km/h, Böen bis 7 km/h) hingegen keine Sonne mehr; die Temperatur verharrt bei 12 Grad, die Bewölkung liegt bei 63 Prozent. Möglicherweise bildet sich morgendlicher Hochdrucknebel, denn der Taupunkt liegt mit 10,8 Grad nur knapp unter der Tagestemperatur.

Regenschirm heute, Jacke ab Freitag

Für den heutigen Donnerstag ist ein Regenschirm unverzichtbar — mit 19,5 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 61 Prozent sollte man sich auf nasse Bedingungen einstellen. Eine wind- und wasserfeste Jacke schützt zusätzlich vor den Böen bis 30 km/h. Ab Freitag wandelt sich die Lage grundlegend: Eine leichte Übergangsjacke reicht für die kühlen Morgen ab 11 Grad, tagsüber lädt die Sonne mit fast sechs Stunden Schein sogar zu Ausflügen ein. Der Samstag ist mit über acht Sonnenstunden und bis zu 20 Grad der ideale Tag für Wanderungen oder Radtouren ins Freie — die sehr gute Fernsicht von 38 Kilometern macht Ausflüge in höhere Lagen besonders lohnend. Am Sonntag empfiehlt sich erneut wärmeres Schuhwerk für den Morgen, da bei 12 Grad und möglichem Hochdrucknebel feuchtkühle Bedingungen herrschen können.


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