Das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Trockener Donnerstag vor nahender Regenfront

Der Donnerstag in Nordrhein-Westfalen zeigt sich von seiner ruhigen, herbstlichen Seite: Die Temperaturen klettern auf maximal 12 Grad, kühlen nachts aber auf 8 Grad ab. Mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 61 Prozent bleibt der Himmel meist grau, lässt aber immerhin 1,6 Stunden Sonnenschein durch. Nennenswerten Regen gibt es kaum — die Niederschlagsmenge bleibt bei gerade einmal 0,7 mm, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 23 Prozent. Der Wind weht mit bis zu 30 km/h, in Böen sind bis zu 48 km/h möglich. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 75 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1014 hPa — eine noch stabile, aber nicht mehr frische Hochdrucklage, die sich ihrem Ende nähert.

Morgen bringt Regen und kräftigen Wind

Der Freitag markiert eine deutliche Verschlechterung. Eine Tiefdruckzone greift auf NRW über und drückt den Luftdruck auf 1004 hPa. Bei kaum veränderter Temperatur — 10 bis 12 Grad — setzt ergiebiger Regen ein: 11,5 mm Niederschlag sind zu erwarten, die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf bis zu 76 Prozent. Die Bewölkung wächst auf durchschnittlich 95 Prozent, die Sonne zeigt sich kaum noch — lediglich 0,6 Stunden. Gleichzeitig frischt der Wind auf bis zu 35 km/h auf, Böen erreichen 59 km/h. Die Sichtweite sinkt im Regen auf durchschnittlich 38 Kilometer, der Taupunkt liegt bei 9,1 Grad — die Luft ist gesättigt und fühlt sich trotz milder Temperaturen ungemütlich nass an.

Wochenende bleibt nass und stürmisch

Auch das Wochenende bietet wenig Erholung. Der Samstag bringt nochmals kräftigen Regen mit 10,3 mm Niederschlag bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 76 Prozent — und das bei den stärksten Böen der ganzen Periode: bis zu 65 km/h. Der Wind erreicht tagsüber 41 km/h, die Bewölkung liegt bei nahezu geschlossenen 96 Prozent, die Sonne schafft es auf gerade 1,4 Stunden. Der Luftdruck steigt leicht auf 1009 hPa, ohne jedoch echte Wetterbesserung zu bringen. Am Sonntag beruhigt sich der Wind auf Böen bis 48 km/h, doch die Bewölkung ist mit 100 Prozent vollständig geschlossen — kein einziger Sonnenstrahl dringt durch. Bei konstant 11 Grad und 1,2 mm Regen sowie einem Luftdruck von 1005 hPa bleibt der Tiefdruck das bestimmende Wettersystem über NRW.

Regenkleidung und Sturmfestigkeit sind Pflicht

Wer heute noch Außentermine plant, sollte die Chance nutzen: Der Donnerstag ist der einzige trockene Tag der nächsten vier. Ab Freitag empfiehlt sich wasserdichte Kleidung — ein Regenschirm allein reicht bei Böen bis 59 km/h am Freitag und sogar bis 65 km/h am Samstag kaum aus, ein stabiler Regenponcho oder eine winddichte Jacke ist die bessere Wahl. Autofahrer sollten auf nassen Straßen und reduzierte Sichtweiten gefasst sein, besonders am Freitag mit Sichtweiten um 38 Kilometer. Wer Gartenarbeiten oder das Sichern von leichten Gegenständen im Freien aufgeschoben hat, sollte das noch heute erledigen — denn das Wochenende gehört dem Tief.


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