Der Donnerstag zeigt sich in Nordrhein-Westfalen von einer herbstlich frischen Seite: Die Temperaturen klettern lediglich auf maximal 13 Grad, während es morgens auf 8 Grad abkühlt. Das Gute: Regen bleibt heute aus, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei moderaten 17 Prozent. Dafür sorgt der Wind für spürbare Unruhe — Böen erreichen bis zu 50 km/h, der Wind selbst weht mit bis zu 32 km/h. Der Himmel ist zu rund 59 Prozent bewölkt, die Sonne zeigt sich immerhin für etwa zwei Stunden. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei durchschnittlich 77 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1014 hPa — ein Wert, der noch kein unmittelbares Schlechtwetter ankündigt. Mit einer Sichtweite von durchschnittlich 64 Kilometern ist die Fernsicht für diese Jahreszeit ordentlich.
Morgen bringt Regen und stärkerem Wind
Am Freitag dreht das Wetter merklich ins Negative: Ein Tiefdrucksystem greift durch und bringt mit einem Luftdruck von nur noch 1004 hPa und einer Bewölkung von durchschnittlich 97 Prozent fast vollständig geschlossene Wolkendecken über das Land. Die Temperaturen bleiben mit 10 bis 13 Grad auf ähnlichem Niveau wie heute, doch die gefühlte Kälte nimmt durch Regen und Wind deutlich zu. Rund 10,2 mm Niederschlag fallen bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 73 Prozent — nasser Dauerregen ist also sehr wahrscheinlich. Der Wind legt gegenüber heute spürbar zu: Böen erreichen bis zu 67 km/h, der Wind selbst bläst mit bis zu 41 km/h. Die Sonne zeigt sich kaum noch, gerade einmal 0,2 Stunden sind einkalkuliert, die Sichtweite sinkt auf 43 Kilometer.
Wochenende bleibt nass und grau
Auch das Wochenende verspricht wenig Freude: Der Samstag bringt mit 13 mm Niederschlag sogar den regenreichsten Tag der Vorhersageperiode — bei einer Regenwahrscheinlichkeit von ebenfalls 73 Prozent und einer nahezu vollständigen Bewölkung von 99 Prozent. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 9 und 12 Grad, der Wind weht weiterhin mit bis zu 41 km/h, Böen erreichen wieder 67 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1008 hPa, ohne jedoch eine echte Wetterberuhigung einzuleiten. Der Sonntag schließt das Wochenende mit 100 Prozent Bewölkung und null Sonnenstunden ab — ein konstanter Temperaturwert von 11 Grad rund um die Uhr unterstreicht die festgefahrene Tiefdruck-Wetterlage. Der Niederschlag lässt mit 1,6 mm zwar spürbar nach, doch der Luftdruck fällt weiter auf 1002 hPa, und Böen von bis zu 52 km/h machen den Tag ungemütlich.
Regenfeste Kleidung und Sturmvorsicht geboten
Wer heute noch einen ausgedehnten Spaziergang plant, sollte ihn nicht zu lange aufschieben: Der Donnerstag ist der einzig trockene Tag der nächsten vier Tage. Aufgrund der Böen von bis zu 50 km/h empfiehlt sich eine winddichte Jacke, auf Schirme sollte man besser verzichten — sie werden zum Bumerang. Ab Freitag führt kein Weg am Regenschirm vorbei, denn die Regenwahrscheinlichkeit liegt dauerhaft bei 73 Prozent. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, sollte auf wasserdichte Schuhe und eine wetterfeste Jacke setzen. An Samstag und Sonntag sollten zudem Fahrradfahrer und alle, die sich länger im Freien aufhalten, angesichts der Böen bis 67 km/h besondere Vorsicht walten lassen — in Waldgebieten besteht erhöhte Gefahr durch herabfallende Äste.
Verwandte Themen:
» Hier erfahren Sie, ob es zu trocken ist in Nordrhein-Westfalen
