Der Mittwoch in Nordrhein-Westfalen präsentiert sich von seiner grauen Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 10 und 14 Grad dominiert dichte Bewölkung mit einem Bedeckungsgrad von durchschnittlich 96 Prozent das Bild. Nur etwa 2,6 Stunden Sonnenschein sind drin — und selbst die erkämpfen sich die Sonnenstrahlen meist nur kurz durch die Wolkendecke. Der Luftdruck liegt bei rund 1008 hPa, was die unbeständige Wetterlage unterstreicht. Trotz der überwiegend trockenen Prognose sind bis zu 2,8 mm Niederschlag möglich; die Regenwahrscheinlichkeit erreicht zwischenzeitlich 64 Prozent, sodass einzelne Schauer nicht ausgeschlossen sind. Dazu bläst der Wind mit Geschwindigkeiten von bis zu 24 km/h, in Böen sogar bis zu 39 km/h. Die Luftfeuchtigkeit ist mit einem Taupunkt von 8,6 Grad deutlich spürbar — es fühlt sich feuchter an, als das Thermometer vermuten lässt.
Donnerstag bringt kältere, klarere Luft
Der Donnerstag bringt eine merkliche Abkühlung: Die Temperaturen sinken auf 8 bis 12 Grad und liegen damit zwei Grad unter dem heutigen Niveau. Gleichzeitig lockert die Wolkendecke etwas auf — der mittlere Bedeckungsgrad geht auf 72 Prozent zurück, und die Sichtweite verbessert sich deutlich auf durchschnittlich 57 Kilometer. Sonnenschein gibt es mit 1,7 Stunden allerdings ebenfalls nur spärlich. Der Luftdruck steigt spürbar auf rund 1015 hPa, was auf eine vorübergehende Stabilisierung hindeutet. Die Niederschlagsmenge fällt mit 0,9 mm gering aus, und die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 31 Prozent — Regen bleibt damit eher die Ausnahme. Der Wind frischt jedoch etwas auf: Böen erreichen bis zu 45 km/h, bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 28 km/h. Der Taupunkt fällt auf 6,7 Grad, die Luft wirkt insgesamt frischer und trockener als heute.
Freitag und Samstag bringen kräftigen Regen
Das kurze Aufatmen am Donnerstag ist schnell vorbei: Zum Wochenende hin zieht erneut schlechtes Wetter auf. Am Freitag, dem 23. Oktober, sinkt der Luftdruck wieder auf rund 1007 hPa, die Wolkendecke schließt sich auf 95 Prozent, und mit 5,5 mm Niederschlag sowie einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 58 Prozent ist Regen fest eingeplant. Der Wind dreht auf bis zu 35 km/h auf, Böen erreichen mit bis zu 63 km/h stürmische Stärke — der spürbarste Windeindruck der gesamten Woche. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 12 Grad, die Sonne zeigt sich kaum noch mit nur 0,4 Stunden. Der Samstag setzt diesen Trend fort: Bei konstant 10 Grad, einem Bedeckungsgrad von 100 Prozent und null Sonnenstunden bleibt es durchgehend grau. Der Luftdruck fällt weiter auf 1005 hPa, der Regen lässt mit 0,6 mm zwar nach, bleibt aber möglich. Böen von bis zu 46 km/h sorgen weiterhin für ungemütliche Verhältnisse.
Schirm, Jacke und festes Schuhwerk raten sich
Wer heute unterwegs ist, sollte angesichts einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 64 Prozent einen Regenschirm einpacken. Der Wind mit Böen bis fast 40 km/h kann den Schirm allerdings zur Herausforderung machen — eine winddichte Jacke ist die sicherere Wahl. Für den Donnerstag empfiehlt sich ein weiteres warmes Kleidungsstück, da die Temperaturen auf 8 Grad abrutschen können. Zum Wochenende hin sollte man sich auf anhaltend feuchtes Wetter einstellen: Feste, wasserdichte Schuhe sind spätestens ab Freitag unbedingt sinnvoll, wenn stürmische Böen von bis zu 63 km/h auftreten. Herbstwanderungen oder längere Ausflüge plant man besser für den Donnerstagvormittag ein — das ist das vergleichsweise freundlichste Fenster der nächsten Tage.
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