Der Samstag präsentiert sich in Nordrhein-Westfalen von seiner besten Seite: Bei einem stabilen Luftdruck von 1025 hPa und einer durchschnittlichen Bewölkung von rund 50 Prozent scheint die Sonne heute ganze zehn Stunden lang, und Regen ist praktisch ausgeschlossen – die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 9 Prozent, der Niederschlag bei 0 mm. Die Temperaturen starten kühl in den Tag mit Tiefstwerten um 10 Grad und klettern am Nachmittag auf angenehme 25 Grad. Dazu weht ein mäßiger Wind mit Geschwindigkeiten bis 28 km/h, der in Böen aber auf bis zu 45 km/h auffrischen kann. Die relative Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 70 Prozent – ein angenehm frischer Sommertag ohne drückende Schwüle. Die für Hochdrucklagen typisch weite Sichtweite von durchschnittlich 61 Kilometern und ein Taupunkt von nur 10,5 Grad bestätigen die trockene, klare Luftmasse über dem Land.
Am Sonntag dreht sich das Bild spürbar: Eine dichtere Wolkendecke mit einer mittleren Bewölkung von 88 Prozent schiebt sich über NRW und drückt die Sonnenstunden auf nur noch 3,3 Stunden. Die Temperaturen bleiben mit 18 bis 22 Grad deutlich enger beisammen als heute, die Schwankung zwischen Tag und Nacht schrumpft damit erheblich. Zwar bleibt es offiziell weitgehend trocken – gemessener Niederschlag 2,5 mm bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 30 Prozent –, einzelne leichte Schauer sind aber nicht vollständig ausgeschlossen. Der Wind lässt mit Spitzen bis 22 km/h und Böen bis 37 km/h im Vergleich zum Samstag etwas nach, der Luftdruck fällt moderat auf 1022 hPa, und die Sichtweite geht auf 42 Kilometer zurück. Der gestiegene Taupunkt von 14,7 Grad signalisiert feuchtere Luft im Anmarsch.
Zu Beginn der neuen Woche bleibt der Himmel bedeckt: Am Montag liegt die durchschnittliche Bewölkung sogar bei 91 Prozent, die Sonne kämpft sich nur rund 4,3 Stunden durch. Trotzdem bleibt es trocken, die Regenwahrscheinlichkeit hält sich bei maximal 26 Prozent, und bei Höchstwerten von 25 Grad kann es zwischendurch durchaus sommerlich warm werden – der Tiefstwert liegt bei 17 Grad. Der Luftdruck fällt weiter leicht auf 1019 hPa, was den langsamen Rückzug des Hochs andeutet. Der Dienstag folgt diesem Trend mit einer konstanten Temperatur von rund 20 Grad rund um die Uhr und einer Bewölkung von 83 Prozent – bei Windstille (maximal 7 km/h, Böen bis 15 km/h) und 0 mm Niederschlag bleibt es zwar trocken, die Sonne zeigt sich jedoch gar nicht. Der Luftdruck sinkt auf 1017 hPa, die Lage bleibt damit wechselhaft und leicht trüb, ohne dass ein kräftiges Tief unmittelbar vor der Tür steht.
Für den heutigen Samstag gilt: unbedingt Sonnenschutz einpacken – bei zehn Stunden Sonnenschein und nur mäßiger Luftfeuchtigkeit brennt die Sonne kräftig. Wer Outdoor-Aktivitäten plant, sollte außerdem die Böen von bis zu 45 km/h im Blick behalten, die vor allem auf exponierten Flächen oder beim Radfahren spürbar sein können. Eine leichte Jacke für den kühlen Morgen mit 10 Grad ist ratsam, tagsüber reicht dann sommerliche Kleidung. Ab Sonntag empfiehlt sich ein kompakter Regenschirm als Reserve in der Tasche, auch wenn der große Platzregen ausbleibt. Zum Wochenstart darf die Jacke gerne wieder dabei sein – die Temperaturen sind zwar mild, aber der trübe Himmel sorgt dafür, dass es sich kühler anfühlt als das Thermometer vermuten lässt.
