Nordrhein-Westfalen startet in einen nahezu makellos sonnigen Dienstag: Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von gerade einmal 23 Prozent scheint die Sonne heute beachtliche 12,6 Stunden, und Regen ist mit einer maximalen Wahrscheinlichkeit von 2 Prozent praktisch ausgeschlossen — kein einziger Millimeter Niederschlag fällt. Die Temperaturen klettern von kühlen 12 Grad am frühen Morgen auf sommerliche 28 Grad am Nachmittag. Der Wind bleibt mit Geschwindigkeiten bis 17 km/h angenehm moderat, einzelne Böen können jedoch auf 28 km/h anziehen. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1021 hPa und signalisiert eine gut gefestigte Hochdrucklage. Die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 81 Prozent trotz des trockenen Wetters spürbar, was auf die noch kühlen Morgenstunden zurückzuführen ist — der Taupunkt von 11,8 Grad und eine hervorragende Sichtweite von 64 Kilometern unterstreichen dabei die frische, klare Hochdruckluft über dem Land.
Mittwoch bringt Spitzenwerte von 34 Grad
Der Mittwoch legt nochmals deutlich nach: Mit einem Tagesmaximum von 34 Grad übertrifft er den heutigen Tag um satte sechs Grad und markiert den vorläufigen Höhepunkt dieser Hitzephase. Die Nacht bleibt dabei mit einem Tiefstwert von 19 Grad deutlich wärmer als heute Nacht, was auf eine beginnende Wärmebelastung hindeutet. Der Taupunkt steigt auf 13,1 Grad, und die Sonne scheint mit 14,1 Stunden sogar noch länger als heute. Die Bewölkung bleibt mit 25 Prozent ähnlich gering, Niederschlag ist erneut ausgeschlossen, und der Wind weht noch schwächer als am Dienstag — maximal 13 km/h, Böen bis 26 km/h. Der Luftdruck gibt leicht auf 1017 hPa nach, bleibt aber auf hohem Niveau, und die Sichtweite liegt bei 63 Kilometern. Insgesamt setzt sich das hochsommerliche Muster nahtlos fort.
Hochdruck schwächelt, Wolken ziehen auf
Zum Ende der Woche hin verliert die Hochdrucklage spürbar an Kraft. Am Donnerstag steigen die Temperaturen zwar noch auf bis zu 32 Grad, doch die Wolken nehmen deutlich zu: Die durchschnittliche Bedeckung klettert auf 53 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf 8,6 Stunden, und der Luftdruck fällt weiter auf 1014 hPa. Der Wind frischt auf bis zu 22 km/h auf, mit Böen, die mit bis zu 41 km/h kräftig ausfallen können. Der Taupunkt steigt auf 15,2 Grad — die Luft wird feuchter und schwüler. Am Freitag ist das Bild dann grundlegend verändert: Die Temperaturen pendeln kaum noch, Hoch- und Tiefstwert liegen gleichauf bei 22 Grad, die Sonne zeigt sich gar nicht mehr, und die Bewölkung erreicht im Schnitt 69 Prozent. Der Luftdruck stabilisiert sich bei 1017 hPa, der Wind beruhigt sich auf maximal 7 km/h, doch der Taupunkt von 16,5 Grad und eine auf 54 Kilometer gesunkene Sichtweite deuten auf feuchte, trübe Luft hin — Regen bleibt aber auch dann noch aus.
Sonnenschutz und Böen-Warnung ab Donnerstag
Für den heutigen Dienstag und den Mittwoch gilt: Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist unbedingt erforderlich — bei über zwölf beziehungsweise vierzehn Stunden direkter Sonneneinstrahlung und Temperaturen bis 34 Grad ist die UV-Belastung erheblich. Leichte, luftige Kleidung und ausreichend Flüssigkeit sind Pflicht, besonders am Mittwoch sollten körperliche Anstrengungen in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden. Ab Donnerstag ist wegen der Böen von bis zu 41 km/h Vorsicht bei Aktivitäten im Freien geboten — Sonnenschirme und Zelte sollten gesichert werden. Am Freitag empfiehlt sich eine leichte Jacke für den trüben, bedeckten Tag, der mit konstant 22 Grad aber immerhin angenehm temperiert bleibt.
Verwandte Themen:
