Das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Hochsommer mit bis zu 35 Grad und 14 Stunden Sonne

Nordrhein-Westfalen erlebt am Mittwoch, dem 29. Juli 2026, einen klassischen Hochsommertag in Reinkultur. Die Temperaturen klettern von morgendlichen 20 Grad auf bis zu 35 Grad am Nachmittag, während der Himmel mit einer durchschnittlichen Bewölkung von gerade einmal 17 Prozent nahezu wolkenlos bleibt. Satte 14,1 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten — ein außergewöhnlich hoher Wert für den Hochsommer in NRW. Niederschlag ist praktisch ausgeschlossen, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal zwei Prozent, und die Niederschlagsmenge bleibt bei null Millimeter. Der Wind weht moderat aus wechselnden Richtungen mit Spitzen bis 21 km/h, in Böen sind vereinzelt bis zu 35 km/h möglich. Mit einer mittleren Luftfeuchtigkeit von nur 45 Prozent und einem Luftdruck von 1016 hPa herrscht trockene, stabile Hochdruckluft — die Sichtweite von durchschnittlich 65 Kilometern und ein Taupunkt von 12 Grad unterstreichen die außergewöhnlich klare und trockene Luft, wie sie typisch für kräftigen Hochdruckeinfluss ist.

Donnerstag bringt erste Wolken und weniger Hitze

Am Donnerstag, dem 30. Juli, zeigt sich das Wetter etwas weniger hochsommerlich, bleibt aber trocken. Die Tiefstwerte steigen leicht auf 22 Grad, die Höchsttemperatur fällt gegenüber heute merklich auf 32 Grad zurück. Deutlich auffälliger ist der Wandel am Himmel: Die durchschnittliche Bewölkung nimmt auf 49 Prozent zu, die Sonnenscheindauer sinkt damit auf 8,2 Stunden. Regen fällt weiterhin keiner, doch die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf maximal 23 Prozent — ein erster Hinweis, dass die stabile Hochdrucklage langsam Risse bekommt. Der Wind legt leicht zu und erreicht bis zu 22 km/h, in Böen sind bis zu 39 km/h drin. Der Luftdruck hält sich mit 1015 hPa noch auf solidem Niveau, der Taupunkt steigt auf 14,5 Grad, was auf etwas feuchtere Luft hindeutet, und die Sichtweite geht auf durchschnittlich 59 Kilometer zurück — insgesamt ein freundlicher, aber deutlich weniger strahlender Tag als heute.

Wolkenreicher Wochenschluss kühlt spürbar ab

Der Freitag, der 31. Juli, setzt den Abkühlungstrend konsequent fort: Die Höchsttemperatur fällt auf 28 Grad, der Tiefstwert liegt bei 18 Grad — damit sind es sieben Grad weniger als am Mittwoch. Die Bewölkung dominiert mit durchschnittlich 80 Prozent den Himmel, die Sonne schafft es noch auf 7,3 Stunden, die Sichtweite sinkt auf 41 Kilometer und der Taupunkt steigt auf 16,2 Grad, was auf merklich feuchtere Luft hinweist. Niederschlag bleibt mit null Millimeter und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 16 Prozent trotzdem aus. In den Samstag, den 1. August, führt diese Entwicklung in ein trübes und sehr ruhiges Wochenende: Die Temperaturen verharren nahezu konstant bei 21 Grad, ein ungewöhnlich geringer Tag-Nacht-Unterschied, der auf eine dichte Wolkendecke mit 76 Prozent hindeutet — die Sonne zeigt sich nach aktuellen Berechnungen gar nicht. Dafür dreht der Wind auf schwache 9 km/h zurück, Böen erreichen maximal 17 km/h, und der Luftdruck steigt leicht auf 1017 hPa. Regen ist trotz allem kaum zu erwarten, die Wahrscheinlichkeit liegt bei nur fünf Prozent.

Heute unbedingt Sonnenschutz einpacken

Wer den Mittwoch im Freien verbringen möchte, sollte den Sonnenschutz zur Chefsache machen: Bei 14 Stunden direkter Sonneneinstrahlung, kaum einer Wolke am Himmel und Temperaturen bis 35 Grad ist ein hoher Lichtschutzfaktor unverzichtbar — gleiches gilt für ausreichend Trinkwasser und Kopfbedeckung. Leichte, atmungsaktive Kleidung ist angesagt, die moderate Brise bis 35 km/h in Böen sorgt immerhin für etwas Abkühlung. Wer Gartenarbeit, Sport oder Ausflüge plant, sollte die kühleren Morgenstunden nutzen und die Mittagshitze meiden. Ab Donnerstag können dünnere Jacken für den Abend wieder sinnvoll sein, zum Wochenende empfiehlt sich ein leichter Pullover — auch wenn Regen vorerst ausbleibt, ist es bei bedecktem Himmel und 21 Grad spürbar frischer als heute.