Das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Sonniger Sommersonntag mit bis zu 30 Grad

Nordrhein-Westfalen startet in einen klassischen Hochdrucksommertag: Am Sonntag, dem 2. August, klettern die Temperaturen von morgendlichen 14 Grad auf sommerliche 30 Grad, bei einem stabilen Luftdruck von 1017 Hekopascal und einer Regenwahrscheinlichkeit von gerade einmal 2 Prozent — Niederschlag fällt keiner. Die Sonne scheint beeindruckende 12 Stunden lang, lediglich aufgelockerte Quellwolken bei einer mittleren Bewölkung von 53 Prozent trüben den blauen Himmel zeitweise. Der Wind weht mit bis zu 17 km/h, einzelne Böen erreichen 32 km/h, bleiben aber für Sommermaßstäbe moderat. Dass der Taupunkt bei angenehmen 9,5 Grad liegt, macht die Hitze gut erträglich — die Luft fühlt sich trocken und frisch an. Die Sichtweite von rund 70 Kilometern bestätigt: Heute steht NRW unter einem ausgeprägten, sauberen Hochdruckeinfluss.

Montag bringt noch mehr Hitze

Morgen, am Montag dem 3. August, legt das Thermometer noch eine Schippe drauf: Die Höchsttemperatur steigt auf 34 Grad, das Minimum bleibt mit 19 Grad merklich wärmer als heute Nacht — ein deutliches Zeichen, dass die Warmluft sich festigt. Der Luftdruck gibt leicht auf 1012 Hekopascal nach, bleibt aber weiterhin hochdruckdominiert. Die Sonne scheint rund 10,9 Stunden, bei einer Bewölkung von durchschnittlich 55 Prozent. Der Wind fällt mit maximal 13 km/h und Böen bis 28 km/h etwas schwächer als am Sonntag aus. Einziger Unterschied zu heute: Der Taupunkt steigt auf 13 Grad, die Luft wird spürbar feuchter, und die Sichtweite sinkt auf 60 Kilometer — erste Anzeichen, dass die Hochdruckstabilität langsam bröckelt. Die Regenwahrscheinlichkeit bleibt mit maximal 6 Prozent aber noch vernachlässigbar.

Ab Dienstag steigt die Gewittergefahr

In der zweiten Wochenhälfte deutet sich ein markanter Wandel an. Am Dienstag, dem 4. August, bleibt es mit 23 bis 32 Grad zwar heiß, doch die Atmosphäre wird zunehmend unbeständiger: Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 78 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf 7 Stunden, und die Regenwahrscheinlichkeit klettert auf bis zu 25 Prozent — bislang der höchste Wert der Vorhersage. Der Taupunkt von 18,3 Grad signalisiert deutlich geschwülere Luft, die Sichtweite fällt auf 44 Kilometer. Der Luftdruck verharrt bei 1011 Hekopascal. Am Mittwoch, dem 5. August, zieht dann eine dichte Wolkendecke auf: Bei 70 Prozent Bewölkung scheint die Sonne gar nicht, die Temperaturen sind mit 24 Grad tagsüber kaum noch veränderlich — Hoch- und Tiefstwert fallen nahezu zusammen. Der Taupunkt steigt auf fast 20 Grad, die Sichtweite sinkt auf 41 Kilometer, und obwohl nur 0 Millimeter Niederschlag prognostiziert werden, liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei bis zu 11 Prozent. Der Hochdruck verliert spürbar seinen Griff über NRW.

Heute Sonnencreme, morgen leichte Jacke einpacken

Wer den herrlichen Sonnentag heute nutzen möchte, sollte unbedingt auf Sonnenschutz setzen: Bei 12 Stunden direkter Sonneneinstrahlung und sommerlichen 30 Grad ist UV-Schutz Pflicht, ausreichend Trinken ebenso. Für Ausflüge ins Grüne oder Freibadbesuche gibt es heute und morgen optimale Bedingungen — noch sind Wind und Böen moderat genug, um kaum zu stören. Ab Dienstag empfiehlt sich jedoch etwas mehr Vorsicht: Die steigende Schwüle bei Taupunkten nahe 18 Grad macht körperliche Aktivitäten im Freien anstrengender, und wer länger unterwegs ist, sollte eine dünne Regenjacke einpacken. Am Mittwoch schließlich ist der Pullover für die Abendstunden ratsam — auch wenn kein Regen fällt, kühlt es sich unter der geschlossenen Wolkendecke früher ab.