Der Donnerstag zeigt sich in Thüringen von seiner bedeckten Seite: Dichte Wolken prägen den Tag, im Durchschnitt sind rund 79 Prozent des Himmels bedeckt, und die Sonne schafft es kaum durch — gerade einmal 1,9 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Die Temperaturen klettern von 12 Grad am Morgen auf maximal 20 Grad am Nachmittag, bleiben also für Ende Juli spürbar gedämpft. Nennenswerten Regen muss niemand befürchten: Die Niederschlagsmenge liegt bei lediglich 0,1 mm, die Regenwahrscheinlichkeit beträgt maximal 5 Prozent. Frisch weht der Wind aus nordwestlicher Richtung mit bis zu 24 km/h, wobei einzelne Böen auf bis zu 51 km/h ansteigen können. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 69 Prozent, der Luftdruck bei stabilen 1019 hPa — kein Hinweis auf rasch aufziehendes Ungemach.
Freitag bringt Sonne und deutlich mehr Wärme
Der Freitag markiert einen klaren Wetterumschwung gegenüber dem trüben Donnerstag. Die Wolkendecke lichtet sich erheblich — im Tagesmittel nur noch rund 41 Prozent Bewölkung —, und die Sonne scheint beeindruckende 11,9 Stunden. Damit steigen auch die Temperaturen deutlich: Während es morgens mit 8 Grad noch frisch beginnt, werden am Nachmittag bis zu 24 Grad erreicht. Regen ist praktisch ausgeschlossen, die Niederschlagsmenge beträgt 0 mm bei einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 2 Prozent. Der Wind beruhigt sich spürbar auf bis zu 11 km/h, Böen erreichen höchstens 26 km/h. Der Luftdruck hält sich mit 1018 hPa stabil, die Sichtweite liegt bei etwa 47 km — ein deutlich freundlicherer Tag als heute.
Hochsommer am Wochenende: bis zu 29 Grad
Das Wochenende entwickelt sich zum sommerlichen Höhepunkt der Woche. Der Samstag bringt bei ähnlich aufgelockerter Bewölkung von durchschnittlich 40 Prozent satte 12,5 Sonnenstunden und Temperaturen zwischen 10 und 29 Grad — ein klassischer Hochsommertag. Niederschlag ist nicht in Sicht, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 3 Prozent, der Wind weht mit bis zu 11 km/h angenehm schwach, Böen bleiben unter 24 km/h. Allerdings gibt der Luftdruck mit 1009 hPa bereits etwas nach, was auf erste Veränderungen in der Höhenströmung hindeutet. Der Sonntag präsentiert sich dann deutlich ruhiger im wörtlichen Sinne: Die Temperaturen stagnieren bei konstanten 17 Grad — also kaum ein Auf und Ab zwischen Tief- und Höchstwert —, der Wind flaut auf nur noch 6 km/h ab, Böen erreichen maximal 11 km/h. Die Sonne zeigt sich laut Modell nicht, bei einer mittleren Bewölkung von 46 Prozent und 0 Sonnenstunden bleibt es dennoch trocken. Der Luftdruck sinkt weiter auf 1006 hPa, der Taupunkt steigt leicht auf 11,5 Grad — die Hochdrucklage verliert zunehmend an Kraft.
Jacke für den Morgen, Sonnenschutz für den Nachmittag
Wer am Donnerstag unterwegs ist, sollte die kräftigen Böen von bis zu 51 km/h im Hinterkopf behalten — Radfahrer und alle, die Zeit im Freien verbringen, sollten sicher stehen oder sitzen. Eine leichte Jacke ist den ganzen Tag über sinnvoll, da die Temperaturen trotz 20 Grad Höchstwert kühl wirken. Ab Freitag lautet die Devise: Sonnencreme einpacken, denn bei fast 12 Stunden Sonnenschein und bis zu 24 Grad am Freitag sowie 29 Grad am Samstag ist UV-Schutz Pflicht. Die kühlen Morgenstunden — besonders am Freitag mit 8 Grad — empfehlen eine leichte Lagenbekleidung. Den Regenschirm kann man dagegen bis auf Weiteres getrost zu Hause lassen.
Verwandte Themen:
