Im Haus der Vereine in Wiesbaden hat der Arbeitskreis „Sicherheit für Alle“ am Dienstagabend eine Veranstaltung zum Thema „Digitale Lebenswelten verstehen – Zwischen Gaming, Medienkompetenz und Demokratie“ durchgeführt. Von 17:30 Uhr bis 20:00 Uhr diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Polizei, migrantische Organisationen, Gemeinschaften und Vereine über die Chancen und Herausforderungen digitaler Medien für junge Menschen.
Die beiden Referenten Günter Steppich, Lehrer und Experte für Medienkompetenz und digitale Jugendkultur, sowie Lars Wiegold, Fachreferent für Gamingkultur und digitale Radikalisierungsdynamiken, beleuchteten unterschiedliche Aspekte digitaler Jugendkulturen. Im Fokus standen die Möglichkeiten, die Gaming und digitale Medien bieten, aber auch die Risiken durch Desinformation, Hass im Netz und extremistische Beeinflussung.
Polizeivizepräsidentin Thaler vom Polizeipräsidium Westhessen betonte die Bedeutung des gemeinsamen Engagements: „Digitale Lebenswelten zu verstehen, ist eine wichtige Voraussetzung, um junge Menschen zu stärken und sie vor extremistischen Einflüssen im Netz zu schützen. Dafür braucht es Medienkompetenz, Aufklärung und einen offenen Dialog zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren.“ Sie hob hervor, dass der Arbeitskreis eine wertvolle Plattform für Vertrauen, Prävention und gesellschaftlichen Zusammenhalt schafft.
Seit seiner Gründung 2010 verfolgt der Arbeitskreis „Sicherheit für Alle“ das Ziel, das Vertrauen von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationsgeschichte in die Polizei zu stärken, Präventionsangebote zu entwickeln und den Dialog aktiv zu fördern. Die Veranstaltung unterstrich erneut, wie wichtig es ist, verschiedene Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Strategien für Prävention und die Stärkung demokratischer Werte zu erarbeiten.
Ein besonderer Dank galt den Migrationsbeauftragten des Polizeipräsidiums Westhessen, Herr Bouhmara und Herr Colak, für die Vorbereitung und Organisation. Nach dem offiziellen Ende um 20:00 Uhr folgte ein gemeinsames Abendessen, bei dem die Teilnehmenden den Austausch vertieften.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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