Was zunächst wie Vandalismus aussah, entpuppte sich am Samstagmittag in Erfurt als harmlose tierische Hinterlassenschaft. Ein 49-jähriger Fahrzeughalter meldete der Polizei am 27. Juni 2026 gegen Mittag eine mutmaßlich zerkratzte Frontscheibe seines schwarzen Ford Focus in der Peter-Cornelius-Straße.
Die Beamten der Landespolizeiinspektion Erfurt rückten an, um den vermeintlichen Schaden zu untersuchen. Vor Ort machten sie schnell eine überraschende Feststellung: An dem Fahrzeug war kein Schaden entstanden. Die vermeintlichen Kratzer auf der verschmutzten Scheibe stammten stattdessen von den Spuren eines Wildtiers – vermutlich eines Marders oder einer Katze.
Mit einem feuchten Tuch ließen sich die Rückstände mühelos entfernen. Da sich somit kein Hinweis auf eine Straftat ergab, konnten die Beamten den Einsatz ohne weitere Maßnahmen beenden.