In der Nacht zum Sonntag, 29. Juni, haben Polizeibeamte auf der Duisburger Straße in Alt-Hamborn einen 20-jährigen Autofahrer gestoppt, der sich einer Verkehrskontrolle entzogen hat. Die Verfolgung endete nach einer wilden Fahrt über die Autobahn A59.
Gegen 00:17 Uhr fiel den Einsatzkräften zunächst der Fahrer eines grauen Mercedes CLS 400 auf. In Höhe der Walter-Rathenau-Straße vollzog er einen plötzlichen Fahrstreifenwechsel und beschleunigte sein Auto in Fahrtrichtung Marxloh. Als die Polizisten mit Blaulicht in einem zivilen Streifenwagen folgten, reagierte der 20-Jährige nicht mit einem Stopp – stattdessen wendete er seinen Mercedes in Höhe der Buschstraße um 180 Grad und raste auf die Autobahn A59 in Richtung Duisburger Innenstadt.
Was folgte, war eine rasante Flucht über mehrere Kilometer. Der Fahrer versuchte, seine Verfolger durch extrem waghalsige Fahrmanöver und hohe Geschwindigkeit abzuschütteln. An der Anschlussstelle Duisburg-Meiderich verließ er die Autobahn und fuhr in entgegengesetzter Fahrtrichtung wieder auf sie auf. Bei seiner Flucht in Richtung Dinslaken schaltete der 20-Jährige sogar die Beleuchtung seines Autos aus, um sich den Blicken zu entziehen.
Letztendlich gelang es den Beamten, den Mercedes auf der A59 zu stoppen. Sie brachten den Fahrer sowie seine beiden Begleiter im Alter von 25 und 26 Jahren zur Polizeiwache. Ein Atemalkoholtest und ein Drogenvortest bei dem 20-Jährigen fielen negativ aus.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg beschlagnahmten die Polizisten den Führerschein und das Fahrzeug. Nach der Sachverhaltsaufnahme konnten die drei Männer die Wache wieder verlassen. Das Verkehrskommissariat 21 hat die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Fahrer eingeleitet.