Wilhelmshaven: Müllcontainer brennt, Beamtin verletzt, Alkoholfahrerin flüchtet

(Symbolbild)

Das Wochenende vom 3. bis 5. Juli beschäftigte die Polizeiinspektion Wilhelmshaven mit mehreren Einsätzen – von einem Containerbrand über Widerstand gegen Beamte bis hin zu Verkehrsunfällen.

Am Freitagmittag geriet ein größerer Müllcontainer in der Flutstraße aus bisher unbekannten Gründen in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Ebenfalls am Freitagvormittag musste die Polizei zur Rambla in der Bahnhofstraße/Parkstraße ausrücken. Grund war ein lautstarker verbaler Streit zwischen einem Mann und einer Frau. Vor Ort zeigte sich der 37-jährige Beschuldigte nicht einsichtig. Während der Sachverhaltsaufnahme trat er nach den eingesetzten Beamten. Eine 28-jährige Polizeibeamtin wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Mehrere Polizeibeamte konnten den Mann schließlich festnehmen und zur Dienststelle bringen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren ein.

Am Samstagmorgen ereignete sich in der Weserstraße ein Verkehrsunfall mit Flucht. Eine 19-jährige Autofahrerin kam beim Abbiegen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Ampelmasten. Danach flüchtete sie zu Fuß von der Unfallstelle. Polizeibeamte konnten sie aber im Rahmen der Fahndung antreffen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,15 Promille. Zudem konnte die 19-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen. Im Klinikum Wilhelmshaven wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Am Samstagmittag kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall auf dem Friesendamm. Ein 38-jähriger Fahrzeugführer befuhr die Straße in nördlicher Fahrtrichtung. Auf regennasser Fahrbahn kam sein Pkw aufgrund überhöhter und nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde mit leichten Verletzungen mittels Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle war während der Aufnahme vollständig gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Die Veranstaltung „Wochenende an der Jade“ verlief aus polizeilicher Sicht bisher ruhig. Volksfesttypische Delikte wie vereinzelte Körperverletzungen und alkoholbedingte Ausfallerscheinungen erforderten zwar polizeiliches Einschreiten, blieben aber im üblichen Rahmen.

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