WM-Jubel in Bremen: Mehrere hundert Fans feiern friedlich – Polizei muss wegen Flaschenattacken einschreiten

(Symbolbild)

Nach dem Spiel der Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste in der Fußball-Weltmeisterschaft haben mehrere hundert Fans in der Bremer Bahnhofsvorstadt in der Nacht zum 22. Juni überwiegend friedlich gefeiert. Doch es kam auch zu Zwischenfällen: Polizisten wurden von Flaschen getroffen, Pyrotechnik wurde gezündet.

Gegen Mitternacht strömten die Anhänger zum Breitenweg, um den Erfolg der deutschen Mannschaft mit Autokorsos und ausgelassenem Jubel zu feiern. Die Polizei sperrte den Bereich zeitweise ab, um Verkehrsbehinderungen zu verhindern und die Sicherheit zu gewährleisten. Die meisten Fans zeigten sich einsichtig, wenn Polizisten sie auf Verstöße hinwiesen.

Allerdings reagierten einige Menschen aggressiver auf die Ansprache der Einsatzkräfte. Mehrfach wurde Pyrotechnik gezündet. In zwei Fällen warfen Unbekannte Flaschen auf Polizistinnen und Polizisten – beide blieben unverletzt. Die Polizei fertigt entsprechende Anzeigen. Einen Flaschenwurf dokumentierte die Videoleitstelle; die Ermittlungen zu diesem Vorfall sind noch nicht abgeschlossen.

Die Polizei Bremen betont, dass sie Feierlichkeiten von Fußballfans begleitet und für einen sicheren Ablauf sorgt. Die Einsatzkräfte würden mit Augenmaß handeln, bei gefährlichen Situationen oder erheblichen Verkehrsbehinderungen jedoch konsequent einschreiten. Straftaten werden demnach konsequent verfolgt.

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