Das Wochenende 27./28. Juni 2026 beschäftigte die Polizei in der Region Cuxhaven mit mehreren schweren Verkehrsunfällen und einem Großbrand. Insgesamt wurden sechs Menschen verletzt, zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, und der Gesamtschaden beziffert sich auf etwa 153.000 Euro.
Den Anfang machte ein Auffahrunfall auf der Autobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven. Am Samstag, 27. Juni, gegen 12:44 Uhr fuhr ein 19-jähriger Oytener mit seinem Audi auf einen Polestar auf, der von einer 26-jährigen Brandenburgerin gefahren wurde. Die Frau hatte wegen eines Rückstaus in der Baustelle Bremerhaven-Wulsdorf abbremsen müssen. Der Oytener war zu dicht aufgefahren und konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Die zwei Insassen des Audi wurden leicht verletzt und kamen zur Überprüfung ins Krankenhaus. Der Sachschaden beträgt 13.000 Euro; der Audi wurde abgeschleppt.
Deutlich schwerwiegender war ein Unfall auf der Kreisstraße 68 zwischen Dorum und Dorum-Neufeld an der Wurster Nordseeküste. Am selben Samstag gegen 17:00 Uhr musste eine 18-jährige Fahrzeugführerin aus Bremerhaven mit ihrem Mercedes einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen, der anschließend gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin und ihre drei Insassen wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und kamen zur Behandlung ins Krankenhaus. Der unbekannte Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeugs fuhr weiter – die Polizei Geestland sucht nun nach Zeugen unter der Telefonnummer 04743 9280. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt, der Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Die Kreisstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt werden.
In der Nacht zum 28. Juni kam es gegen 01:24 Uhr während eines starken Unwetters zu einem Brandausbruch in einer freistehenden Scheune in Cuxhaven-Lüdingworth. Das Gebäude geriet in Vollbrand und brannte vollständig nieder. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Einsatzkräften an und konnte das Feuer ablöschen. Verletzt wurde niemand. Der geschätzte Sachschaden beträgt etwa 100.000 Euro. Als Brandursache kommt ein wetterbedingter Blitzeinschlag infrage; die Ermittlungen dauern noch an.