Zivilfahnder verhaften mutmaßlichen Bettelbetrüger — 1400 Euro beschlagnahmt

(Symbolbild)

Zivilfahnder des Polizeipräsidiums Südhessen haben am Montag umfangreiche Kontrollen auf den Autobahnen durchgeführt. Dabei wurden sie von Kolleginnen und Kollegen der Polizeipräsidien Mainz, Kaiserslautern und Trier unterstützt. Diese bundesländerübergreifenden Einsätze zielen auf die Bekämpfung mobiler Tätergruppierungen im Bereich der Bandenkriminalität.

Zwischen 10.30 und 18.00 Uhr stoppten die Fahnder 76 Fahrzeuge und überprüften insgesamt 108 Personen. Die Kontrollen führten zu zwei vorläufigen Festnahmen und der Einleitung von 13 Ermittlungsverfahren. Die Verdachtsfälle reichten von Betrug über Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis bis hin zu Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und unerlaubtem Aufenthalt in Deutschland. Zwei Männer, die polizeilich wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gesucht wurden, konnten ermittelt werden; nach Feststellung ihrer aktuellen Wohnanschriften wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ein besonderer Fall war die vorläufige Festnahme eines 38-Jährigen. Eine Zivilstreife war auf den Mann auf der A 67 an der Anschlussstelle Rüsselsheim-Ost aufmerksam geworden, als er neben seinem Auto auf dem Standstreifen stehend Verkehrsteilnehmer durch Winken auf sich aufmerksam machte und aufdringlich nach Geld befragte. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass er in der Vergangenheit bereits mehrfach durch sogenannte Bettelbetrügereien in Erscheinung getreten war. Bei der Durchsuchung seines Wagens entdeckten die Fahnder drei versteckte Gelddepots mit insgesamt rund 1400 Euro. Das Geld wurde beschlagnahmt. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die Ermittlungsgruppe der Polizeiautobahnstation Südhessen hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen. Sie bittet Personen oder Zeugen, die zuvor bei dem 38-Jährigen anhielten und ihm möglicherweise sogar Geld aushändigten, sich unter der Rufnummer 06151/8756-0 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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