In Hamburg-Lurup haben Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder zwei 15-jährige Jugendliche festgenommen, die einen 67-Jährigen überfallen und verletzt haben sollen. Die beiden Tatverdächtigen müssen sich vor einem Haftrichter verantworten, der Haftbefehl gegen sie erließ.
Nach Angaben der Kriminalpolizei war der 67-Jährige am 12. August zwischen 04:40 und 05:50 Uhr zum Bahnhof Elbgaustraße unterwegs, als ihn zwei unbekannte Jugendliche nach der Uhrzeit fragten. Die beiden entfernten sich danach in entgegengesetzter Richtung. Der Mann erwachte später am Boden liegend, nur wenige Meter vom Ort des Gesprächs entfernt. Er hatte Verletzungen an Kopf und Gesicht und bemerkte, dass persönliche Gegenstände gestohlen worden waren. Der 67-Jährige rief daraufhin die Polizei.
Eine Rettungswagenbesatzung brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Erste Fahndungsmaßnahmen führten zunächst nicht zum Erfolg.
Das Raubdezernat (LKA 124) übernahm die Ermittlungen. Durch die Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen kamen die Ermittler auf die Spur zweier 15-jähriger Ukrainer. Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder nahmen beide am Abend des 12. August in Hamburg-Lurup fest.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Tatverdächtigen. Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte Beweismittel sicher, darunter Teile des Raubguts. Die Jugendlichen wurden dem Untersuchungsgefängnis überstellt und vor Gericht vorgeführt. Der Haftrichter erließ gegen beide Haftbefehl.
Die Ermittler gehen davon aus, dass die beiden 15-Jährigen auch für einen weiteren Raub am letzten Donnerstag verantwortlich sind. Darüber hinaus sollen sie gemeinsam mit anderen bislang unbekannten Mittätern in unterschiedlichen Konstellationen drei weitere Straßenraube in Hamburg-Lurup und Hamburg-Stellingen begangen haben – im April, Juni und Juli 2026. Alle Überfälle zeigen demnach ein ähnliches Muster.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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