In Solingen hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen, die in Verbindung mit zwei Bränden in leerstehenden Gebäuden stehen sollen. Die Vorfälle ereigneten sich am Samstag, 18. Juli 2026.
Den Anfang machte ein Brand an der Straße Werwolf. Gegen 12:35 Uhr meldeten Hinweisgeber der Feuerwehr das Feuer in einem leerstehenden Gebäude. Zeugen beobachteten zwei Personen, die sich verdächtig verhielten und die Örtlichkeit schnell verließen.
Noch während die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt war, brach gegen 17:45 Uhr ein zweites Feuer aus – diesmal an der nahegelegenen Bahnhofstraße in einem weiteren leerstehenden Gebäude. Auch hier wurden zwei verdächtige Personen beobachtet.
Im Zuge der Fahndung nahm die Polizei einen 15-Jährigen und einen 21-Jährigen fest. Beide stehen unter Verdacht, mit den Bränden in Verbindung zu stehen. Der 15-Jährige wurde anschließend einer Jugendeinrichtung zugeführt. Der 21-Jährige wurde nach psychologischer Begutachtung in einer Fachklinik untergebracht, da der Eindruck psychischer Auffälligkeiten entstanden war.
Die Schadensbilder unterschieden sich erheblich: Während am Bahnhofsgebäude nur Unrat in Brand geraten war, verursachte das Feuer an der Straße Werwolf starken Gebäudeschaden.