Am Freitagabend, dem 30. Oktober 2026, brachen zwei Männer in ein Reihenhaus in Oberasbach im Landkreis Fürth ein. Zivilkräfte der Polizei nahmen beide Tatverdächtigen noch vor Ort fest.
Gegen 18:55 Uhr war über den Notruf die Mitteilung eines aktuellen Einbruchs in der Marsstraße eingegangen. Der Wohnungsinhaber, der sich nicht im Haus befand, hatte über eine Überwachungskamera einen Einbruchsalarm auf sein Handy bekommen und sofort die Polizei alarmiert.
Mehrere Zivilstreifen kamen umgehend zum Tatort und trafen im unmittelbaren Bereich auf die beiden Einbrecher. Es handelte sich um zwei Männer im Alter von 32 und 33 Jahren. Beide waren mutmaßlich über ein Fenster in das Haus gelangt.
Bei der Festnahme wehrte sich der 33-Jährige gegen die Polizisten. Ein Beamter zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei beiden Männern jeweils Pfefferspray, das in den Jackentaschen mitgeführt worden war und leicht zugänglich war.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete daraufhin die Durchsuchung von Fahrzeugen und der Wohnung eines Tatverdächtigen an. Die Beamten fanden mutmaßliches Diebesgut. Zwei hochwertige Schmuckstücke, die gestohlen worden waren, standen bereits in der Fahndung.
Auf der Polizeidienststelle machten die Beamten bei beiden Personen Fingerabdrücke und Fotos und entnahmen DNA-Proben. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haft gegen beide Männer. Der Ermittlungsrichter erließ daraufhin Haftbefehle gegen die Männer wegen Einbruchdiebstahls.
Bei den Ermittlungen kam heraus, dass der 33-jährige Tatverdächtige wegen anderer Delikte seit mehreren Jahren in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen einsitzt. Seit Anfang des Jahres befindet er sich im offenen Vollzug. Nach Angaben der Polizei hatte er dies offenbar genutzt, um die Anstalt zu verlassen, nach Nürnberg zu fahren und dort den Einbruch zu begehen.
Das Fachkommissariat für Bandenkriminalität der Nürnberger Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen. Die Beamten prüfen auch, ob die beiden Männer für weitere Einbruchdiebstähle verantwortlich sind.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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