Zwei Jugendliche beim gefährlichen Eingriff in Bahnverkehr festgenommen

(Symbolbild)

Am Chemnitzer Hauptbahnhof hat die Bundespolizei zwei junge Deutsche festgenommen, die in einen fahrenden Zug eingegriffen haben. Ein 14- und ein 19-Jähriger waren gestern gegen 20:25 Uhr an einem Kupplungskasten außerhalb eines Personenzuges der Mitteldeutschen Regiobahn tätig, der von Chemnitz Süd zum Hauptbahnhof unterwegs war.

Ein Bahnmitarbeiter wurde durch eine Störungsmeldung auf die beiden aufmerksam. Sie konnten zunächst flüchten, wurden jedoch kurz darauf mit Hilfe der Videoauswertung von einer Streife der Bundespolizei am Bahnsteig 8 gestellt.

Bei der polizeilichen Bearbeitung zeigte sich, dass beide Personen bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sind, unter anderem wegen Betruges und Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Sprengstoffgesetz. Ein Alkoholtest ergab bei dem 19-Jährigen einen Wert von 1,24 Promille. Ein Drogenschnelltest reagierte zudem positiv auf Kokain.

Die Beamten fanden bei der Sichtung der beiden Handys Videomaterial von weiteren strafbaren Handlungen, darunter auch Graffiti. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide Mobiltelefone beschlagnahmt. Der 14-Jährige wurde an seine Erziehungsberechtigten übergeben, der 19-Jährige auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen laufen weiter.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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