Zwei mutmaßliche Intensivtäter nach Einbruchsserie in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Nach einer Serie von Einbrüchen und Diebstählen im Landkreis Aurich sitzen ein 16-Jähriger und ein 18-Jähriger aus dem Altkreis Norden in Untersuchungshaft. Die beiden jungen Männer werden verdächtigt, für eine Vielzahl von Straftaten verantwortlich zu sein – darunter vor allem Autodiebstähle.

Bei dem 16-Jährigen handelt es sich um einen sogenannten Intensivtäter, der in weniger als einem Jahr mehr als 100 Straftaten begangen haben soll. Dem 18-Jährigen werden bislang mehr als 50 Straftaten zur Last gelegt. Die Taten wurden zum Teil in wechselnden Konstellationen auch mit weiteren Personen verübt, gegen die derzeit noch ermittelt wird.

Festgenommen wurden die beiden in der Nacht zu Dienstag, nachdem sie sich gewaltsam Zutritt zu einem Strandcafé in Bad Zwischenahn verschafft und unter anderem Bargeld gestohlen hatten. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Bei einer sofortigen Fahndung in der Nähe konnten die Tatverdächtigen kurz darauf in einem gestohlenen Auto angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich wurden der Jugendliche und der Heranwachsende noch am Dienstag dem Haftrichter am Amtsgericht Norden vorgeführt. Gegen beide wurde Haftbefehl erlassen. Sie wurden in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die umfangreichen polizeilichen Ermittlungen zu den Diebstählen und Einbrüchen sowie zu möglichen Mittätern laufen weiter.

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