Zwei Verletzte bei Schießerei in Berlin-Neukölln – Großeinsatz mit Straßensperrung

(Symbolbild)

Bei einer Schießerei in Berlin-Neukölln sind am Dienstagabend zwei Menschen verletzt worden. Ein 17-jähriger Jugendlicher und ein 25-jähriger Mann erlitten Schussverletzungen an den Beinen und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Gegen 21:45 Uhr hörte eine Dienstkraft des zentralen Objektschutzes in der Hermannstraße Schussgeräusche. Daraufhin entdeckte sie einen Verletzten und alarmierte weitere Einsatzkräfte. Die Polizisten fanden insgesamt zwei Verletzte vor: den 17-Jährigen im Anita-Berber-Park und den 25-Jährigen auf dem Gehweg der Hermannstraße.

Beide Männer kamen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Bei dem 25-Jährigen war eine Notoperation erforderlich. Nach Angaben der Ärzte besteht bei beiden Verletzten keine Lebensgefahr. Der unbekannte Schütze flüchtete nach der Tat vom Tatort.

Die Polizei sperrte die Hermannstraße zwischen Leinestraße und Jonasstraße bis etwa 3 Uhr für Rettungsmaßnahmen, Sachverhaltsaufnahme und Spurensicherung. Von der Sperrung war auch der U-Bahn-Verkehr der BVG-Linie U7 betroffen. Die beim Landeskriminalamt angesiedelte BAO Ferrum hat die Ermittlungen übernommen und fahndet nach dem mutmaßlichen Schützen.

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