Zwei weitere Verdächtige im Fall des Drogenkofferraub-Überfalls von Hürth verhaftet

Die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei Köln haben am Dienstagmorgen (21. Juli) zwei weitere Beschuldigte im Zusammenhang mit einem Raub von Betäubungsmitteln aus dem Juni 2024 in Hürth festgenommen. Die Ermittlungsgruppe Fusion vollstreckte zwei Untersuchungshaftbefehle sowie einen Durchsuchungsbeschluss mit Unterstützung von Spezialeinheiten.

Die Ermittler identifizierten die beiden Männer im Alter von 45 und 36 Jahren durch die Auswertung von Datenträgern, die bei früheren Durchsuchungen und Festnahmen sichergestellt worden waren. Sie stehen im Verdacht, an dem Raub beteiligt gewesen zu sein oder Beihilfe beim Handel mit dem geraubten Marihuana geleistet zu haben.

Den 45-Jährigen nahmen die Einsatzkräfte in seiner Wohnung in Köln fest. Den 36-jährigen Beschuldigten trafen die Polizisten zunächst nicht anzutreffen, fahnder stellten ihn jedoch noch im Laufe des Vormittags in einem Fahrzeug auf der Strecke von Köln Richtung Bonn.

Bei der Überprüfung des 36-Jährigen entdeckten die Beamten erhebliche weitere Verstöße: Der Mann war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs, nutzte unbefugt gefälschte Kennzeichen und fuhr in einem als gestohlen gemeldeten Fahrzeug. Bei der anschließenden Durchsuchung des PKW stellten die Ermittler einen Schlagring sowie weitere Beweismittel sicher.

Die Ermittlungen zum ursprünglichen Raub von 2024 werden fortgesetzt. Weitere Informationen erteilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Köln.

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