Der Donnerstag präsentiert sich in Sachsen von seiner grauen Herbstseite: Bei einer Bewölkung von durchschnittlich 91 Prozent kämpft die Sonne kaum durch — gerade einmal 1,5 Stunden Sonnenschein sind zu erwarten. Die Temperaturen spannen dabei einen ungewöhnlich weiten Bogen von 9 Grad in der Frühe bis auf immerhin 20 Grad am Nachmittag. Trotz der weitgehend trockenen Bilanz sind bis zu 5,3 mm Niederschlag möglich, die Regenwahrscheinlichkeit erreicht in der Spitze 76 Prozent — ein Schauer ist also jederzeit drin. Der Wind weht mit bis zu 27 km/h und frischt in Böen auf bis zu 55 km/h auf, was besonders im Erzgebirge und auf exponierten Lagen spürbar sein dürfte. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Tagesmittel bei 70 Prozent, der Luftdruck bei 1007 hPa — kein Zeichen für rasche Wetterberuhigung.
Freitag bringt deutliche Abkühlung
Der Freitag dreht die Temperaturen merklich zurück: Das Thermometer klettert nur noch auf maximal 12 Grad, nachts kühlt es auf 7 Grad ab — damit liegt die Höchsttemperatur rund 8 Grad unter dem heutigen Wert. Die Bewölkung geht leicht auf 82 Prozent zurück, die Sonnenscheindauer verdoppelt sich immerhin auf 2,8 Stunden. Mit 0,8 mm Niederschlag bei einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 48 Prozent bleibt es überwiegend trocken. Der Wind hält mit bis zu 26 km/h und Böen bis 46 km/h noch ordentlich an, der Luftdruck steigt spürbar auf 1016 hPa und signalisiert damit eine allmähliche Wetterberuhigung. Die Sichtweite verbessert sich auf 42 km, der Taupunkt sinkt auf 5,7 Grad — die Luft wird klarer und trockener.
Samstag nass, Sonntag ruhig und grau
Das Wochenende zeigt zwei unterschiedliche Gesichter. Am Samstag zieht Regen auf: Bei Temperaturen zwischen 10 und 14 Grad fallen 2,7 mm Niederschlag, die Bewölkung bleibt mit 86 Prozent dicht, und der Luftdruck fällt wieder auf 1011 hPa. Wind und Böen bleiben mit bis zu 26 beziehungsweise 46 km/h ähnlich wie am Freitag. Der Sonntag überrascht dann mit einem ungewöhnlichen Bild: Die Temperaturen stagnieren den ganzen Tag bei konstant 10 Grad — Tief- und Höchstwert sind identisch — und es bleibt mit 0 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von lediglich 2 Prozent vollständig trocken. Die Hälfte des Himmels ist im Schnitt bedeckt (52 Prozent Bewölkung), Sonnenschein ist dennoch nicht zu erwarten. Der Wind lässt deutlich nach — maximal 17 km/h, Böen bis 30 km/h — und die Sichtweite steigt auf 56 km, was auf stabilere, ruhigere Verhältnisse hindeutet.
Heute unbedingt Schirm und Jacke einpacken
Für den heutigen Donnerstag gilt: Der Regenschirm gehört zwingend in die Tasche — bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 76 Prozent ist ein Schauer kaum zu vermeiden. Wer draußen unterwegs ist, sollte zudem eine windfeste Jacke tragen, denn Böen bis 55 km/h können unangenehm werden. Auch wenn die 20 Grad am Nachmittag verlockend klingen: Der kühle Morgen mit 9 Grad und die auffrischenden Winde machen mehrere Schichten zur besten Wahl. Zum Wochenende hin empfiehlt sich der Samstag trotz Regens für geplante Ausflüge eher als der scheinbar trockene Sonntag — denn am Samstag sind immerhin noch Temperaturen bis 14 Grad drin, während der Sonntag mit grauem Einheitshimmel und konstant 10 Grad wenig Anreiz bietet.
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