Am Mittwochnachmittag des 8. Juli nahmen Bundespolizisten eine 26-jährige Frau bei einer Standkontrolle eines Fernreisezuges am Bahnhof Kehl fest. Die Frau mit guineischer Staatsangehörigkeit konnte sich nur mit einem abgelaufenen französischen Flüchtlingspass ausweisen und führte keine weiteren für Einreise und Aufenthalt erforderlichen Dokumente mit sich.
Eine fahndungsmäßige Überprüfung brachte ein wichtiges Detail ans Licht: gegen die 26-Jährige lag eine Ausschreibung zur Festnahme wegen unerlaubter Einreise vor. Da sie die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss sie nun für 15 Tage in Haft.
Zusätzlich erhält die Frau eine Anzeige wegen erneutem Versuchs der unerlaubten Einreise. Nach ihrer Haftzeit soll sie nach Frankreich zurückgewiesen werden.
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