Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Schwedt-Vierraden ist ein 32-jähriger polnischer Staatsangehöriger in Untersuchungshaft gekommen. Der Mann war am 10. Juni von Bundespolizisten bei seiner Flucht gestellt worden.
Der Haftrichter ordnete am Tag nach der Festnahme die sofortige Einlieferung des 32-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt an, wo er bereits eingetroffen ist. Dem Mann wird vorgeworfen, am 10. Juni zur Mittagszeit in ein Einfamilienhaus im Fuchsweg eingebrochen zu sein.
Die Bewohner des Hauses waren durch Geräusche aus dem Keller aufmerksam geworden. Als sie nachschauten, sahen sie zunächst einen Mann, der von ihrem Grundstück lief. Dann trafen sie auf einen zweiten Mann, der gerade vom Keller in den Flur des Hauses trat. Als die Geschädigten ihn ansprachen, ergriff der Eindringling sofort die Flucht in Richtung B2. Bei seinem überstürzten Aufbruch verlor er sein Basecap, das als Beweismittel sichergestellt wurde.
Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann eines der Kellerfenster aufgebrochen und sich so Zugang zum Haus verschafft. Mitnehmen konnte er jedoch nichts, da sein Treiben aufgeflogen war. Mit einer detaillierten Personenbeschreibung ausgestattet, fahndeten alarmierte Polizisten nach dem Einbrecher und seinem mutmaßlichen Komplizen. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suche.
Bundespolizisten stellten den Flüchtigen schließlich. Der 32-Jährige hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,47 Promille. Zu dem Mann, den die Geschädigten anfänglich vom Grundstück hatten rennen sehen, gibt es noch keine näheren Erkenntnisse. Die Polizei ermittelt weiter.