51-Jähriger uriniert im Gleisbereich des S-Bahnhofs Blankenese – Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr

(Symbolbild)

Ein 51-jähriger Mann hat sich am Mittwoch, 26. Juni, gegen 09:57 Uhr im Gleisbereich des S-Bahnhofs Blankenese aufgehalten und dort uriniert. Während der S-Bahnbetrieb regulär lief, hätte jederzeit ein Zug auf den betroffenen Gleisen verkehren können – eine lebensgefährliche Situation.

Ein aufmerksamer Fahrdienstleiter des Bahnhofs bemerkte den 51-Jährigen, wie dieser im Gleisbereich herumlief und urinierte, bevor er den Bereich wieder verließ. Der 45-jährige Fahrdienstleiter erkannte sofort die Gefahrenlage und alarmierte die Polizei. Eine anschließende Videosichtung bestätigte den Gleisaufenthalt.

Bundespolizisten konnten den Mann in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Blankenese antreffen und befragten ihn. Bei einem Präventionsgespräch über die Gefahren im Gleisbereich zeigte sich der deutsche Staatsangehörige uneinsichtig und gab an, sich gezielt zum Urinieren in den Gleisbereich begeben zu haben. Der Mann war nicht alkoholisiert.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 51-Jährige entlassen. Die Bundespolizei eröffnete gegen ihn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Gleisaufenthalts.

Die Hamburger Bundespolizei nutzt den Vorfall für eine erneute Warnung: Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten. Triebfahrzeugführer können nicht ausweichen, und die Bremswege sind oft zu lang, um Personen im Gleisbereich noch zu erfassen. Besonders kritisch: Der Mann hielt sich auch direkt an den Stromschienen im S-Bahnbereich auf, die 1.200 Volt Gleichstrom führen. Eine Berührung ist lebensgefährlich und kann zum sofortigen Tod führen.

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