66-Jährige stürzt mit Pedelec in Biberach und verletzt sich

(Symbolbild)

In Biberach hat sich eine 66-jährige Frau am Montag beim Sturz mit ihrem Pedelec verletzt. Die Seniorin war kurz vor 10.30 Uhr mit ihrem Mountainbike in der Waldseer Straße stadtauswärts unterwegs.

An der Einmündung zu einem Einkaufsmarkt fuhr sie gegen einen Bordstein. Dabei verlor sie die Kontrolle über ihr elektrisches Fahrrad und stürzte. Rettungskräfte brachten die Frau zur Behandlung ihrer Verletzungen in eine Klinik. Am Fahrrad entstand nur geringer Sachschaden.

Die Polizei Biberach hat den Unfall aufgenommen und nutzt den Vorfall für einen Appell zur Vorsicht mit E-Bikes. „Ein solches Zweirad fährt bei gleichem Kraftaufwand deutlich schneller als ein herkömmliches Fahrrad. Dies führt zu einem ungewohnt langen Bremsweg und es bleibt weniger Zeit, auf Unerwartetes zu reagieren“, erklären die Beamten.

Die Polizei weist darauf hin, dass sich parallel zu den steigenden Verkaufszahlen von E-Bikes auch die Unfälle häufen, bei denen Zweiradfahrer verletzt oder sogar getötet werden. Einsteigern wird geraten, das Fahren zunächst unter Anleitung von Profis zu üben. Zudem sollte für alle Radfahrer das Tragen eines Helms selbstverständlich sein.

Andere Verkehrsteilnehmer übersehen E-Bikes oft oder nehmen sie zu spät wahr. Zudem besteht Verwechslungsgefahr: Ein herkömmliches Fahrrad ist auf den ersten Blick kaum von einem E-Bike zu unterscheiden, weshalb das Tempo oft unterschätzt wird. Die Polizei rät deshalb, mit dem Elektrofahrrad besonnen und vorausschauend zu fahren.

Für bessere Sichtbarkeit empfiehlt sie das Fahren mit Licht und das Tragen einer Leuchtweste – auch am Tag. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de

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