67-Jähriger stirbt nach medizinischem Notfall am Steuer in Berlin-Mariendorf

(Symbolbild)

Ein 67-jähriger Autofahrer ist am Donnerstagnachmittag in Berlin-Mariendorf nach einem medizinischen Notfall am Steuer bei einem Verkehrsunfall gestorben. Der Mann war gegen 17:30 Uhr auf dem Mariendorfer Damm stadtauswärts unterwegs, als er mit seinem Wagen zunächst einen anderen Pkw streifte und dann auf einen wartenden Caddy auffuhr.

Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, wechselte der 67-Jährige mit geringer Geschwindigkeit vom mittleren auf den linken Fahrstreifen und streifte dabei einen auf dem mittleren Fahrstreifen vorausfahrenden Pkw. Anschließend fuhr er auf das Heck eines verkehrsbedingt auf dem linken Fahrstreifen wartenden Caddy auf. Die Polizei fand den Mann bewusstlos in seinem Fahrzeug.

Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb der 67-Jährige noch am Unfallort. Der 19-jährige Fahrer des gestreiften Fahrzeugs blieb unverletzt. Seine 48-jährige Beifahrerin klagte über Schulterschmerzen und lehnte zunächst eine ärztliche Behandlung ab. Der 55-jährige Fahrer des Caddys blieb ebenfalls unverletzt. Seine 52-jährige Beifahrerin klagte über Rückenschmerzen und wurde von Rettungskräften zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Unfallaufnahme und Ermittlungen war der Mariendorfer Damm zwischen Friedenstraße und Körtingstraße Richtung Süden von 17:40 Uhr bis 21:30 Uhr voll gesperrt. Hiervon waren auch die BVG-Buslinien 179, M76, X76 und X71 betroffen. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4.

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