AfD baut Vorsprung aus: Acht Punkte vor Union in neuer Umfrage

via dts Nachrichtenagentur

Die AfD hat ihren Vorsprung in der politischen Gunst der Wähler deutlich ausgebaut. Im aktuellen „Sonntagstrend“ des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“ liegt die Partei nun acht Prozentpunkte vor der Union – ein signifikanter Abstand, der die politische Verschiebung im Land dokumentiert.

Die AfD verharrt unverändert bei 29 Prozent Zustimmung. Die Union dagegen verliert einen Punkt und fällt auf 21 Prozent ab. Die SPD legt um einen Punkt zu und erreicht 13 Prozent. Die Grünen liegen ebenfalls bei 13 Prozent. Die Linke kommt auf 10 Prozent der Befragten. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verbessert sich um einen Punkt und erreicht 4 Prozent. Die FDP bleibt stabil bei 4 Prozent. Alle sonstigen Parteien zusammen erreichen 6 Prozent – ein Punkt weniger als in der Vorwoche.

Für den „Sonntagstrend“ befragte Insa insgesamt 1.205 Personen im Zeitraum vom 29. Juni bis zum 3. Juli. Ihnen wurde die Frage gestellt: „Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?“

Die Bürger sind in zentralen politischen Fragen gespalten. Beim Thema Parteienverbot der AfD sprachen sich 40 Prozent der Befragten eher dafür aus, ein solches Verbot einzuführen. 45 Prozent lehnen dies eher ab. 15 Prozent gaben keine Antwort.

Ähnlich uneinig zeigt sich die Bevölkerung bei der sogenannten „Brandmauer“ – der Weigerung von Union und SPD, mit der AfD zusammenzuarbeiten. 42 Prozent halten es für eher richtig, dass beide Parteien eine Koalition oder Zusammenarbeit mit der AfD ablehnen. 39 Prozent halten dies dagegen für falsch. 19 Prozent machten keine Angabe oder waren unentschieden.

Für diese Befragung zu den beiden Fragen rund um die AfD befragte Insa 1.005 Personen im Zeitraum vom 2. Juli bis zum 3. Juli. Die genaue Fragestellung lautete: „Sind Sie (eher) für oder gegen ein Parteiverbot der AfD? Finden Sie es (eher) richtig oder falsch, dass Union und SPD eine Zusammenarbeit oder Koalition mit der AfD ablehnen (Brandmauer)?“

Autor: dts Nachrichtenagentur

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