Das Altstadtfest in Salzgitter-Bad ist weitgehend friedlich verlaufen. Von Freitag, 26. Juni, 17 Uhr bis Sonntag, 28. Juni, 21 Uhr überwachten Polizeikräfte gemeinsam mit dem städtischen Ordnungsdienst, einem beauftragten Sicherheitsunternehmen sowie Feuerwehr und Sanitätsdienst die dreitägige Veranstaltung in der Innenstadt und Altstadt.
„Das diesjährige Altstadtfest stand für alle beteiligten und verantwortlichen Personen ganz klar unter dem Eindruck der extremen Hitze“, bilanziert Polizeioberkommissarin Pia Winter, die den polizeilichen Einsatz vorbereitet hatte. Trotz der Wetterlage konnte die Polizei ein deutlich niedrigeres Straftatenaufkommen als in den Vorjahren verzeichnen.
Insgesamt registrierten die Beamten sieben Körperverletzungsdelikte, zwei Bedrohungen, eine sexuelle Belästigung und eine Trunkenheitsfahrt mit einem Fahrrad. In einem Fall leistete ein Mann Widerstand gegen eine polizeiliche Maßnahme. Bei der daraufhin notwendigen Zwangsanwendung stürzten der alkoholisierte Beschuldigte und ein Polizeibeamter in eine Glasscheibe und verletzten sich jeweils leicht.
Zwei Personen kamen einem Platzverweis nicht nach und verbrachten die restliche Nacht in einer Gewahrsamszelle. Mehrere weitere Streitigkeiten konnten von den Einsatzkräften geschlichtet werden, bevor es zu Handgreiflichkeiten kam. Mehrere Personen erhielten Platzverweise und mussten die Veranstaltung vorzeitig verlassen.
Winter hebt hervor: „Insgesamt können wir von einem weitestgehend friedlichen Veranstaltungsverlauf sprechen.“ Besonders der Samstag und Sonntag verliefen ruhig. Die extreme Hitze hatte offenbar auch Auswirkungen auf die Besucherzahlen: „Tagsüber und noch bis in den frühen Abend war die Personendichte deutlich geringer als in den vergangenen Jahren. Erst in den späteren Abendstunden füllten sich einige Bereiche so, wie es aus zurückliegenden Einsätzen bekannt war.“, so die Polizeioberkommissarin.