Anfrage zu Kosten des Tiefengeothermie-Pilotprojekts

Stadtverordneter Menzel hat eine Anfrage (schriftliche Frage eines Stadtverordneten an die Verwaltung) zur Wirtschaftlichkeit des Tiefengeothermie-Pilotprojekts an der Heinrich-Mann-Allee eingereicht. Die Anfrage wird in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 1. Juli 2026 zur Kenntnis genommen.

Hintergrund ist eine mitgeteilte Arbeitszahl (Effizienzmaßstab für Wärmepumpen) des Projekts von 2,06. Nach Ansicht des Anfragstellers lässt dieser Wert Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Wärmeerzeugung aufkommen.

Menzel richtet drei Fragen an die Oberbürgermeisterin: Wie stellen sich die Kosten je Kilowattstunde im Vergleich zu den ursprünglich prognostizierten Werten dar? Wie verhalten sich diese Kosten im Vergleich zu alternativen Wärmeversorgungssystemen?

Der Anfragsteller argumentiert, dass die Ergebnisse die Notwendigkeit einer technologieoffenen und diversifizierten Wärmeversorgung unterstreichen würden, um eine sichere und bezahlbare Wärmeversorgung für Potsdams Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.

Die Anfrage erfolgt gemäß Paragraph 29 Absatz 1 der Brandenburgischen Kommunalverfassung und dient der Kontrolle der Verwaltung durch die Stadtverordnetenversammlung.

Jana Hoffmann, Lokalredaktion Brandenburg