Bankmitarbeiterin durchschaut Schockanruf-Betrug: Rentnerin knapp vor Übergabe bewahrt

(Symbolbild)

Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin hat in Korbach einen Betrug in letzter Sekunde verhindert. Eine Rentnerin aus Twistetal war am Donnerstagmittag Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden.

Gegen 11:30 Uhr hatte die Frau einen Anruf auf ihrem Festnetz erhalten. Die Anrufer behaupteten, ihr Sohn habe einen Verkehrsunfall verursacht und sitze nun in Haft. Für dessen Freilassung müsse sie eine hohe Kaution an ein fremdes Bankkonto überweisen.

Die unter Schock stehende Rentnerin gab an, nicht über den vollen Betrag zu verfügen. Daraufhin forderten die Betrüger stattdessen Goldmünzen von ihr. Die verunsicherte Frau machte sich auf den Weg zu ihrer Hausbank, um das Geld zu überweisen und die Münzen zu abheben.

Die Bankmitarbeiterin wurde sofort misstrauisch. Sie sprach mit der Rentnerin, konnte sie davon überzeugen, dass Betrüger am Werk waren, und alarmierte die Polizei. Eine Überweisung und Übergabe wurden so verhindert.

Die Ermittlungen führt die Kasseler Kriminalpolizei. Die Täter sind weiterhin unbekannt.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 517 Betrugsfällen im Landkreis Waldeck-Frankenberg konnte die Polizei 2025 384 aufklären, das sind 74,3 Prozent. Damit steht unser Kreis besser als das Land, wo 66,2 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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