Berlin: Polizei sucht weiter nach seit 2000 vermisster Sandra Wißmann (12)

(Symbolbild)

Die Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft erneuern ihren Zeugenaufruf im Fall der seit 26 Jahren vermissten Sandra Wißmann. Die damals 12-Jährige verschwand am 28. November 2000 spurlos in Berlin-Kreuzberg.

Sandra hatte am Nachmittag des Dienstags gemeinsam mit ihrer Mutter die elterliche Wohnung in der Böckhstraße 40 verlassen. Nach einem kurzen gemeinsamen Weg trennten sich beide, und das Mädchen suchte allein das damalige Karstadt-Kaufhaus am Hermannplatz auf, das heute Galeria heißt. Zwischen 15 und 16 Uhr wurde sie dort von Angestellten beim Einkaufen beobachtet.

Nach dem Verlassen des Kaufhauses wurde Sandra letztmalig gegen 16:45 Uhr auf dem Kottbusser Damm gesehen, als sie in Richtung Landwehrkanal lief. Bekleidet war sie mit einem dunkelbraun-bordeaux-schwarz gemusterten Pullover, einer schwarzen Jeans und einer halblangen blauen, gesteppten Winterjacke.

Die 5. Mordkommission geht aufgrund der bisherigen Ermittlungen davon aus, dass Sandra Wißmann Opfer eines Kapitalverbrechens wurde. Ihr Verbleib ist nach wie vor ungeklärt. Der Zeugenaufruf erfolgt anlässlich der Kampagne „Spurlos Verschwunden“ des Bundeskriminalamtes zum Tag der vermissten Kinder am 25. Mai 2026.

Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamts in der Keithstraße 30 in Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-911555 oder per E-Mail an LKA115-Hinweis@polizei.berlin.de entgegen. Auch jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache nehmen Hinweise entgegen.

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