Betrunkener schlägt Polizist ins Gesicht und leistet massiven Widerstand in Ravensburg

(Symbolbild)

Ein 39-jähriger Mann hat am Donnerstag in Ravensburg für zwei Polizeieinsätze gesorgt und dabei einen Beamten ins Gesicht geschlagen. Mit über drei Promille im Blut wehrte er sich massiv gegen die Polizisten und musste schließlich in eine Spezialklinik gebracht werden.

Bereits gegen 8.30 Uhr mussten Polizisten des Reviers Ravensburg eine Rettungswagenbesatzung unterstützen, weil der 39-Jährige wegen angeblicher gesundheitlicher Probleme den Notruf gewählt hatte und den Sanitätern gegenüber äußerst aggressiv auftrat. Gegen 19 Uhr folgte der zweite Einsatz: Eine männliche Person soll in der Gartenstraße gegen geparkte Fahrzeuge geschlagen haben.

Vor Ort trafen die Beamten erneut auf den 39-Jährigen, der sofort die Flucht ergriff. In der Schützenstraße stellte eine Polizeistreife den deutlich Alkoholisierten, der sofort einem Polizisten ins Gesicht schlug. Bei einem Alkoholtest pustete der Mann über drei Promille.

Die Polizisten nahmen den aggressiven Mann in Gewahrsam. Auf dem Polizeirevier setzte er seine Angriffe fort: Er versuchte, einem weiteren Polizisten eine Kopfnuss zu verpassen und beschimpfte mehrere Beamte fortwährend. Aufgrund seines aggressiven Zustands wurde er in eine Spezialklinik gebracht.

Gegen den 39-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Ob an den Fahrzeugen in der Gartenstraße Sachschaden entstanden ist, prüft die Polizei noch.

In Wilhelmsdorf-Zußdorf gehen die Ermittlungen zu drei toten und verstümmelten Katzen weiter. Seit Anfang April wurden die Tiere im Bereich Wilhelmsdorf-Zußdorf gemeldet. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass ein Wildtier die Katzen gerissen hat. Das hat die Untersuchung der dritten verstümmelten Katze durch ein tierärztliches Fachamt ergeben.

Die dritte Katze wurde am Freitag, den 22. Mai, auf einem Wanderweg in einem Waldstück aufgefunden und weist ähnliche Verletzungen auf wie die beiden zuvor aufgefundenen Tiere. Die Untersuchung einer DNA-Probe zur näheren Bestimmung des Wildtiers steht noch aus. Der Polizeiposten Altshausen hatte aufgrund des zunächst untypisch erscheinenden Verletzungsbilds jeweils ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

In Bad Waldsee ermittelt die Polizei nach einem Hundebiss. Am Donnerstag zur Mittagszeit befand sich eine 7-Jährige an einem Klettergerüst auf dem Schulhof der Döchtbühlschule, als eine Frau mit ihrem kleinen weißen Hund auf dem Fußweg entlang ging. Der Hund soll auf das Mädchen zugerannt sein und sofort in die Hand gebissen haben. Die unbekannte Hundehalterin sprach das Kind kurz an und ging weiter, während das Mädchen sich an eine Lehrerin wandte.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls sowie Personen, die Hinweise zu der Hundehalterin geben können. Sie werden gebeten, sich unter Telefon 07524/4043-0 beim Polizeiposten Bad Waldsee zu melden.

In Wangen im Allgäu nahmen Polizisten am Donnerstag einen 39-Jährigen vorläufig fest, der im Verdacht steht, am Sonntag sexuelle Handlungen an sich vorgenommen zu haben. Eine der beiden Frauen, die den Mann bei der Tat am Sonntag beobachtet hatten, erkannte ihn am Donnerstagmittag an einer Bushaltestelle in Amtzell wieder und verständigte die Polizei. Das Kriminalkommissariat Ravensburg führt die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg