Blitz-Einbrüche in Waffengeschäfte: Einer flieht, einer festgenommen

(Symbolbild)

In der Nacht zum 16. August 2026 sind zwei Waffengeschäfte im Wetteraukreis überfallen worden. Bei der anschließenden Fahndung stellte die Polizei auf der A5 ein verdächtiges Fahrzeug, einen schwarzen Porsche Macan, und verfolgte es bis nach Frankfurt-Nieder-Eschbach. Ein Insasse wurde festgenommen, ein zweiter flüchtete – die Fahndung nach ihm dauert an.

Der erste Überfall ereignete sich gegen 02:50 Uhr in Friedberg. Einbrecher brachen in ein Waffengeschäft in der Gebrüder-Lang-Straße ein, durchsuchten den Verkaufsraum und stahlen mehrere Schreckschusswaffen. Anschließend flüchteten sie mit einem schwarzen SUV.

Knapp zwei Stunden später, gegen 04:40 Uhr, drangen zwei Einbrecher in ein Waffengeschäft in der Lindenbergstraße in Butzbach-Hoch-Weisel ein. Ob sie Beute machten, ist noch nicht geklärt. Auch hier flüchteten die Täter in einem schwarzen SUV, diesmal in Richtung Fauerbach.

Gegen 05:15 Uhr fiel einer Polizeistreife auf der A5 ein schwarzer Porsche Macan auf. Beim Versuch, das Fahrzeug zu kontrollieren, beschleunigte es und flüchtete über das Bad Homburger Kreuz auf die A661 in Richtung Frankfurt. Der Wagen hielt erst auf einem Parkplatz eines Möbelhauses in Nieder-Eschbach an. Dort sprang ein Insasse aus dem Auto und rannte davon. Er wird als etwa 25 Jahre alt mit kurzen dunklen Haaren beschrieben und trug ein Sweatshirt, eine Jogginghose und Sneaker. Der zweite Insasse wurde von den Polizisten vor Ort festgenommen.

Im Fahrzeug fanden die Beamten mehrere Schreckschusswaffen, vermutlich die Beute aus einem oder beiden Einbrüchen.

Bei der Fahndung nach dem flüchtigen Mann setzte die Polizei einen Hubschrauber ein. Zeitweise bat die Polizei die Bevölkerung, keine Anhalter im Bereich Nieder-Eschbach mitzunehmen. Zeugen, die in der Nacht zum 16. August verdächtige Beobachtungen in Friedberg oder Hoch-Weisel gemacht haben oder denen der schwarze Porsche Macan aufgefallen ist, werden gebeten, die Kriminalpolizei in Friedberg unter 06031 / 6010 anzurufen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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